Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

Dänischer Filmemacher Lars von Trier gibt Nazi-Witzeleien von sich

Die Nazi-Witzeleien des dänischen Filmemachers Lars von Trier in der Premierenpressekonferenz seines neuesten Werks "Melancholia" bei den Filmfestspielen in Cannes sorgen für Aufregung.

Er hatte sich bei seiner Pressekonferenz vergaloppiert und schliesslich über Hitler gesagt: "Er ist nicht das, was man einen guten Kerl nennen würde, aber ich verstehe vieles von ihm. Ich sympathisiere ein bisschen mit ihm, ja." Er sei aber deshalb nicht für den Zweiten Weltkrieg und nicht gegen Juden. Der Regisseur beendete seine Ausführungen mit der Bemerkung: "Okay, ich bin ein Nazi."

Das verschlug nicht nur seinen Hauptdarstellerinnen Kirsten Dunst und Charlotte Gainsbourg die Sprache. Das Filmmagazin "The Hollywood Reporter" bemerkte, von Trier habe sich ähnlich daneben benommen wie der Mel Gibson, der mit anti-semitischen Äusserungen für Empörung gesorgt hatte: "Wenn das in Amerika passiert wäre und nicht in Cannes, wäre das der Karriere-Selbstmord gewesen."

Neuer Inhalt

Horizontal Line


Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Zersiedelung: Wie stimmen Sie ab?

Meinungsumfrage

subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.