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Dänischer Geheimdienst nimmt zwei Terrorverdächtige fest

Die dänische Geheimpolizei PET hat nach eigenen Angaben zwei Terrorverdächtige festgenommen. Die Brüder seien 18 und 23 Jahre alt und somalischer Abstammung, hiess es am Dienstag. Ihnen werde vorgeworfen, einen Anschlag vorbereitet zu haben.

Einer von ihnen sei am Montag in der Stadt Aarhus auf Jütland festgenommen worden, der andere, als er auf dem internationalen Flughafen von Kopenhagen gelandet sei.

Die zwei Verdächtigen hätten Gespräche über Methoden, Ziele und den Einsatz von Waffen für einen "Terrorakt" geführt, erklärte die Geheimpolizei weiter. Einer von beiden werde zudem verdächtigt, ein Trainingslager der radikalislamischen Shebab-Miliz in Somalia mit dem Ziel besucht zu haben, einen Terroranschlag zu begehen.

Im Zusammenhang mit den Festnahmen durchsuchte die PET zwei Wohnungen in der Umgebung von Aarhus. Die beiden Verdächtigen lebten den Angaben zufolge seit 16 Jahren in der Gegend. Sie sollten noch am Dienstagnachmittag einem Richter vorgeführt werden, der darüber entscheiden soll, ob sie in Gewahrsam bleiben müssen.

Da der Anschlag verhindert worden sei, gebe es keinen Grund, die Terrorwarnstufe für Dänemark zu erhöhen, teilte die Geheimpolizei mit. In dem skandinavischen Land gilt derzeit ohnehin die Terrorwarnstufe "ernst".

Die jüngsten Festnahmen erfolgten nur einen Monat nach der Verhaftung von drei Terrorverdächtigen in Kopenhagen, denen ebenfalls die Planung eines Anschlags zur Last gelegt wird.

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