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Daimler will rund 1000 Stellen streichen

Dieser Inhalt wurde am 04. November 2009 - 19:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Stuttgart - Der Autobauer Daimler will wegen der massiven Absatzkrise rund 1000 Arbeitsplätze bis zum Frühjahr 2010 streichen. Dafür werden den Mitarbeitern vom 1. Dezember bis 31. März 2010 verschiedene Angebote gemacht, die einen freiwilligen Abschied erleichtern sollen.
Wie eine Sprecherin sagte, gibt es für Mitarbeiter bis 50 Jahre eine Abfindung. Zudem wird den Beschäftigten eine freiwillige Auszeit von drei Jahren angeboten oder aber Teilzeit, wobei mindestens drei Jahre lang die Wochenarbeitszeit um zehn Stunden reduziert wird.
Die Pläne bauten auf einen Sozialplan aus dem Jahr 2006 auf, sagte die Sprecherin. Unternehmensleitung und Betriebsrat hätten sich auf das Vorgehen verständigt.
Daimler-Chef Dieter Zetsche hatte einen weiteren Abbau von Stellen bereits vor wenigen Tagen angekündigt. Das Unternehmen werde mit "grösstmöglicher Flexibilität" angepasst, hiess es. Der Stuttgarter Autobauer beschäftigte Ende September weltweit 256'900 Menschen - 9600 weniger als vor einem Jahr.
In Deutschland schrumpfte die Mitarbeiterzahl um 5200 auf 163'500. Bei dem Autobauer sind betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2011 ausgeschlossen. In Krisenzeiten kann davon aber abgewichen werden, sofern der Betriebsrat zustimmt.
Das Unternehmen kämpft seit mehr als einem Jahr mit der Branchenkrise. Nach Milliardenverlusten in den vergangenen Monaten schrieb Daimler im dritten Quartal wieder einen kleinen Gewinn von 56 Mio. Euro. Unter dem Strich steht nach neun Monaten aber ein Verlust von knapp 2,3 Mrd. Euro.

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