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Das österreichische Bundesland Tirol rückt umherstreifenden Braunbären auf den Pelz. Drei Vergrämungs-Teams sollen Bären mit Gummigeschossen und Knallkörpern vertreiben. Der Engadiner Bär M13 hat bereits eine Ladung abbekommen.

Braunbär M13, der sich wieder im Unterengadin aufhält, und sein Bruder M12 waren in letzter Zeit teilweise zusammen im tirolerisch-schweizerischen Grenzgebiet und im Tirol selbst unterwegs. Das Bundesland Tirol will sich in Zukunft für derartige Tierbesuche rüsten, wie es am Donnerstag mitteilte.

M13: Knallkörper im Tirol - Unfall in Graubünden

Die drei Vergrämungs-Teams zu je zwei Personen dürfen mit Gummigeschossen auf Bären schiessen und die Tiere auch mit Knallkörpern vertreiben.

Sinn der Vergrämungsmassnahmen sei es, die Bären wieder scheu zu machen und sie zu lehren, Abstand von Siedlungsgebieten zu halten, sagte der Tiroler Bärenbeauftragte Martin Janovsky.

Jungbär M13 habe mit Knallkörpern bereits erfolgreich vergrämt werden können, teilte das Bundesland Tirol weiter mit. Der Bär zog von dannen überschritt Ende April neuerlich die Grenze nach Graubünden. Dort wurde das junge Männchen am Montagabend im Unterengadin von einem Zug der Rhätischen Bahn erfasst.

SDA-ATS