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Der HC Davos steht in den Achtelfinals der Champions League. Der Schweizer Meister bezwingt im 1/16-Final-Rückspiel IFK Helsinki 5:2. Ausgeschieden sind dagegen die ZSC Lions gegen Sparta Prag (0:3).

Anders als im Vorjahr hat ein Schweizer Klub die erste K.o.-Runde überstanden. Mit drei Treffern im letzten Drittel entschied der HCD das Duell gegen den vom ehemaligen Berner Trainer Antti Törmänen trainierten Klub aus der finnischen Hauptstadt für sich. Im Achtelfinal am 3. und 10. November treffen die Bündner auf das tschechische Team aus Liberec.

So deutlich, wie es das Resultat auf den ersten Blick vermuten lässt, verlief die Partie nicht. Davos besass zwar vor über 4000 Zuschauern wie bereits im Hinspiel (1:2) mehr Spielanteile als IFK, erst in der Schlussphase vermochte der HCD die Überlegenheit aber auch in die entscheidenden Tore umzumünzen.

Nachdem Doppeltorschütze Perttu Lindgren in der 42. Minute das 3:2 erzielt hatte, erlöste Dario Simion seine Mannschaft 70 Sekunden vor dem Ende mit dem 4:2 im Powerplay. Gregory Sciaroni machte 29 Sekunden danach mit einem Schuss ins leere Tor alles klar. Weil anders als im Fussball die Auswärtstorregel in der Champions Hockey League nicht gilt, musste Davos mit zwei Toren Differenz gewinnen.

Mit Liberec wartet nun erneut eine schwierige Aufgabe auf Davos. Die Tschechen warfen das schwedische Spitzenteam Linköping mit dem Gesamtskore von immerhin 10:4 aus dem Wettbewerb.

Während für das Team von Arno del Curto im November die nächste europäische Reise ansteht, ist das Abenteuer Champions League für den Gewinner der Ausgabe 2008/2009 vorbei. Die ZSC Lions hätten wohl die ganze Nacht durch spielen können, und sie würden heute noch auf ein Tor warten. Mindestens ein solches wäre aber zwingend gewesen, um das 2:3 aus dem Hinspiel in Prag wettzumachen.

Die Löwen waren zwar wie die Feuerwehr gestartet und bestimmten über weite Strecken das Spiel, es fehlte ihnen aber der nötige Druck aufs Tor und ein kaltblütiger Vollstrecker. So schossen sie zwar 30 Mal auf das von Tomas Pöpperle bewachte Gehäuse von Sparta, Heldentaten musste der tschechische Goalie für seinen ersten Shutout im europäischen Geschäft aber keine vollbringen. Die Lions brachten selbst in sechs Überzahlchancen nichts Zählbares zustande und verabschiedeten sich vor nur 4500 Zuschauern - darunter rund zwei Dutzend lautstarke Tschechen - von der europäischen Bühne.

Davos - IFK Helsinki 5:2 (1:1, 1:1, 3:0)

4145 Zuschauer. - SR Brüggemann/Wehrli (De/Sz), Bürgi/Kovacs (Sz/Sz). - Tore: 14. (13:52) Ikonen (Rask, Ramstedt/Ausschluss Brejcak) 0:1. 15. (14:35) Lindgren (Marc Wieser, Paulsson) 1:1. 22. Forster 2:1. 32. Elkins (Grillfors, Auvitu) 2:2. 42. Lindgren (Paulsson/Ausschlüsse Ambühl; Rask) 3:2. 59. (58:50) Simion (Axelsson, Paulsson/Ausschluss Rask) 4:2. 60. (59:19) Sciaroni (Dino Wieser, Walser) 5:2 (ins leere Tor). - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen Davos, 6mal 2 Minuten gegen IFK Helsinki.

Davos: Genoni; Guerra, Brejcak; Heldner, Forster; Schneeberger, Paschoud; Jung; Ambühl, Axelsson, Dino Wieser; Marc Wieser, Lindgren, Paulsson; Sciaroni, Aeschlimann, Ryser; Simion, Walser, Jörg; Kessler.

IFK Helsinki: Husso; Grillfors, Auvitu; Generous, Järvinen; Teppo, Taipalus; Heikkinen; Rask, Ramstedt, Ikonen; Puustinen, Elkins, Partanen; Tamminen, Leino, Luttinen; Mieho, Nykopp, Asten; Saarelainen.

Bemerkungen: Davos ohne Corvi, Du Bois und Kindschi (alle verletzt). Lattenschuss Aeschlimann (24.). Timeouts Davos (58:19) und IFK Helsinki (59:12). Helsinki von 58:58 bis 59:19 ohne Torhüter.

ZSC Lions - Sparta Prag 0:3 (0:1, 0:1, 0:1)

4563 Zuschauer. - SR Haupt/Massy (De/Sz), Progin/Wüst (Sz). - Tore: 12. Netik (Pribyl) 0:1. 37. Kumstat (Sabolic, Barinka) 0:2. 49. Buchtele (Netik) 0:3. - Strafen: 3mal 2 Minuten gegen ZSC Lions, 6mal 2 Minuten gegen Sparta Prag.

ZSC Lions: Leimbacher (49. Schlegel); Blindenbacher, Siegenthaler; Seger, Sörvik; Geering, Bergeron; Phil Baltisberger; Bärtschi, Cunti, Nilsson; Herzog, Matthews, Keller; Foucault, Schäppi, Wick; Suter, Trachsler, Künzle; Neuenschwander.

Sparta Prag: Pöpperle; Barinka, Cajkovsky; Piskacek, Polasek; Eminger, Mikus; Hrbas, Glenn; Kumstat, Pech, Sabolic; Forman, Hlinka, Kumek; Netik, Pribyl, Buchtele; Reway, Cingel, Kudrna.

Bemerkungen: ZSC Lions ohne Shannon, Flüeler, Karrer, Fritsche und Chris Baltisberger (alle verletzt).

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SDA-ATS