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Davoser Sprint-Halbfinals ohne Schweizer

Am ersten Wettkampftag beim Heimweltcup in Davos gehört die Schweizer Langlauf-Equipe zu den Geschlagenen. Bei den Skating-Sprints bedeuten spätestens die Viertelfinals Endstation.

Einen Top-10-Platz in jedem der insgesamt vier Rennen in Davos hatte Langlauf-Chef Hippolyt Kempf erwartet, in beiden Sprintrennen vom Samstag wurde diese Vorgabe jedoch deutlich verfehlt. Wie vor Jahresfrist schaffte es kein Vertreter von Swiss-Ski in die Halbfinals (Top 12), Ursachen hierfür gab es verschiedene.

Jovian Hediger (28.) liess sich in den überaus stark besetzten ersten Viertelfinal-Lauf mit Johannes Hösflot Klaebo und Sergej Ustjugow einteilen. Der Waadtländer, der die Olympia-Selektionsvorgaben bereits Ende November erfüllt hatte, hielt zunächst gut mit, kam in der Zielkurve jedoch zu Fall. Gleichwohl: Die Form Hedigers stimmt, auch auf sein Selbstvertrauen dürfte das Malheur keine Auswirkungen haben.

Mit Roman Schaad schaffte es bei den Männern nur ein weiterer Schweizer in die K.o.-Runde. Der Innerschweizer, ein Skating-Sprint-Spezialist, erreichte bei seinem ersten Auftritt in dieser Saison auf höchstem Niveau den 19. Rang.

Mit Rang 18 schaffte Laurien van der Graaff die zweite Hälfte der Olympia-Selektionsvorgaben von Swiss Olympic, freuen darüber mochte sie sich jedoch nicht. Die Ansprüche der besten Schweizer Sprinterin, die 2011 und 2014 in Davos den Final erreicht hatte, sind andere. Taktisch sei sie einwandfrei gelaufen, so die 30-Jährige. Allerdings habe sie schon vor einigen Tagen gemerkt, dass es ihr an der nötigen Spritzigkeit mangelt. "Ich habe das Maximale herausgeholt, mein Körper gibt derzeit nicht mehr her", so Van der Graaff, die etwas kränkelt und zuletzt deshalb wenig geschlafen hat.

Nadine Fähndrich (26.) gehörte in der Qualifikation einmal mehr zu den Besten (Rang 3), bekundet in den K.o.-Duellen, wo neben Ausdauer und Kraft auch viel taktisches Gespür notwendig ist, aber weiterhin Mühe. "Es sind Sekunden, in denen richtige Entscheide getroffen werden müssen. Falsche Entscheide werden im Sprint sofort bestraft", so die Luzernerin.

Klaebo und Nilsson - wer sonst?

Mit Johannes Hösflot Klaebo und Stina Nilsson behielten die meistgenannten Favoriten die Oberhand. Im sechsten Rennen der Saison überquerte Klaebo zum sechsten Mal als Erster die Ziellinie, einzig in der Verfolgung von Kuusamo ging die Tagesbestzeit nicht auf das Konto des 21-jährigen norwegischen Überfliegers.

Die Schwedin Stina Nilsson wiederum entschied als erst zweite Frau nach Marit Björgen zum vierten Mal de suite einen Skating-Sprint im Weltcup zu ihren Gunsten. Sie siegte vor der Olympiasiegerin Maiken Caspersen Falla aus Norwegen.

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