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Frankfurt - Der Schweizer Josef Ackermann ist wieder der Spitzenverdiener unter den Managern in Deutschland. Der 62-jährige Chef der Deutschen Bank verdiente 2009 rund 9,6 Millionen Euro.
Im Vorjahr hatte Ackermann dagegen wegen des Verzichts auf Bonuszahlungen lediglich ein Grundgehalt von 1,4 Mio. Euro erhalten. Wie die Deutsche Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW) am Freitag weiter mitteilte, folgt auf Platz 2 der Liste der 30 Chefs der im Deutschen Aktienindex Dax gelisteten Firmen der RWE-Vorstandsvorsitzende Jürgen Grossmann mit 7,2 Mio. Euro.
Auf Platz drei liegt Siemens-Lenker Peter Löscher mit 7,1 Mio. Euro. Schlusslicht ist Commerzbank-Chef Martin Blessing mit 600'000 Euro, dessen Grundgehalt wegen der staatlichen Rettungsmassnahmen in Milliardenhöhe limitiert ist.
"Die deutschen Manager verdienen sehr gut, aber ihre Bezüge sind nicht unanständig hoch", kommentierte der Hauptgeschäftsführer der Aktionärsschützer, Ulrich Hocker. Von den gesamten Ausgaben der Unternehmen für das Personal erhielten die Spitzenmanager rund 0,5 Prozent.
In der Untersuchung wurden die Bezüge der Dax-Vorstandschefs auch mit anderen Ländern verglichen. So liegen die deutschen Top-Manager mit durchschnittlich 3,8 Mio. Euro leicht hinter den Schweizer Managern.
In Frankreich kommen die Spitzenmanager der 40 Unternehmen im Cac-Index dagegen nur auf 2,7 Mio. Euro. In den USA erhalten die Chefs der Unternehmen in Dow-Jones-Index im Schnitt umgerechnet knapp 10 Mio. Euro.

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SDA-ATS