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In der DDR wurden über Jahrzehnte massenweise Kunst und Antiquitäten verkauft, um Devisen zu beschaffen. In der Bundesrepublik und in Westeuropa bis hin nach Übersee fand die oft enteignete Ware dann reissenden Absatz.

Mit diesem weitgehend unerforschten deutsch-deutschen Kunsttransfer beschäftigt sich ab diesem Sonntag eine Internationale Tagung des Moses Mendelssohn Zentrums (MMZ) in Potsdam.

"Wir wollen die Öffentlichkeit für das Thema sensibilisieren und versuchen, den staatlichen Ausverkauf von Hunderten Kunstgegenständen zu rekonstruieren", sagte Der Verkauf sei mit dem systematischen Entzug von Kulturgütern in der NS-Zeit durchaus vergleichbar, sagte MMZ-Direktor und Tagungsleiter Julius H. Schoeps der Nachrichtenagentur dpa.

In der DDR waren es laut Schoeps sowohl Privatleute als auch Museen, deren Kunstgegenstände ins Visier der Devisenbeschaffer gerieten. "Teils wurde ihnen die Ware abgekauft, teils enteignet", berichtet Schoeps.

Mit dem Erlös wurden Devisen für den herabgewirtschafteten ostdeutschen Arbeiter- und Bauernstaat beschafft.

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SDA-ATS