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New York - Eine Gruppe von 30 kleineren Ländern hat bei der UNO in New York Vorschläge eingereicht, wie die G-20, die Gruppe der wirtschaftsstärksten Länder, in der Entwicklung besser mit Nichtmitgliedern zusammenarbeiten kann.
Die Gruppe für globale Gouvernanz, die sich dieses Jahr am Weltwirtschaftsforum in Davos den Namen 3G gab, traf sich in New York am Rande der UNO-Generalversammlung zum dritten Ministertreffen.
Sie besteht aus rund 30 Ländern - darunter die Schweiz -, die nicht zu den G-20 gehören und sich um ein konstruktives Verhältnis zwischen der G-20 und der UNO bemühen, wie Botschafter Alexandre Fasel, Vertreter der Schweiz bei der 3G-Sitzung in New York, erklärte.
Am nächsten Treffen der G-20 im November in Südkorea soll der Themenkreis auf Entwicklungsfragen erweitert werden. In diesem Zusammenhang schlagen die 3G vor, zu beraten, wie für Entwicklungsländer der Marktzugang und der Handel erleichtert und die Produktionsfähigkeit gesteigert werden kann.
Besser unterstützt werden soll das Programm "Hilfe für Handel" der Welthandelsorganisation WTO. Die bereits bestehenden internationalen Plattformen der UNO sollen zudem in die Bemühungen der G-20 miteinbezogen werden.
Als Gäste beim 3G-Treffen waren Vertreter der G-20-Mitglieder - Südkorea und Frankreich, die Gastgeber der nächsten beiden G-20-Treffen. Ebenfalls an der Sitzung teil nahm der Präsident der Generalversammlung, Joseph Deiss. Der alt Bundesrat hat die globale Regierungsführung und eine Stärkung der UNO in der Zusammenarbeit mit der G-20 zum Kernthema seines Präsidialjahres gemacht.
Deiss schlug an dem Treffen in New York vor, jeweils vor und nach den Treffen der G-20 in der UNO-Generalversammlung eine informelle Debatte über das G-20-Programm zu veranstalten. Geprüft wird laut Insidern, ob eine solche Debatte bereits vor dem G-20 Treffen in Seoul stattfinden kann.
Die 3G wollen zudem durchsetzen, dass der UNO-Generalsekretär eine stehende Einladung zu allen Treffen der G-20 erhält.

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SDA-ATS