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Nach der zweiten Demission einer Führungskraft im Bistum Chur innerhalb von einer Woche kritisieren die Dekane des Bistums Bischof Vitus Huonder. Immer mehr Seelsorgende seien enttäuscht über seine Amtsführung und gingen in die innere Emigration.

Die Arbeit in den Pfarreien werde durch unakzeptable Entscheide sehr erschwert, heisst es in einer Mitteilung, die das Generalvikariat für die Kantone Zürich und Glarus am Freitagabend verschickte. Die Dekane seien in grosser Sorge um die Einheit und die Zukunft des Bistums unter der jetzigen Führung.

Dekane stehen hinter Aussagen von Annen und Kopp

Sie stellen sich "voll und ganz" hinter die Aussagen der Generalvikare Josef Annen (Zürich/Glarus) und Martin Kopp (Urschweiz). Diese hatten sich am Donnerstag zu den Abgängen von Andreas Rellstab und Ernst Fuchs zu Wort gemeldet und ebenfalls Bischof Vitus Huonder kritisiert.

Mit Ernst Fuchs und Andreas Rellstab seien "zwei unserer besten Leute" in kurzer Zeit "verheizt" worden, hatte es in der Stellungnahme von Annen und Kopp geheissen. Eigenständige und bestqualifizierte Priester hätten kein gedeihliches Zusammenwirken mit Bischof Vitus Huonder erreicht. "Das weckt grösste Bedenken um die Zukunft unseres Bistums und um seine Führung", schrieben die Generalvikare.

Unterzeichnet haben die jüngste Stellungnahme gegen Huonder zehn Dekane von Nidwalden, Innerschwyz, Surselva, Winterthur, Ausserschwyz, Zürcher Oberland, Uri, Albis, die beiden Dekane von Zürich-Stadt und Pfarrer Bernhard Willy für das Dekanat Obwalden.

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SDA-ATS