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Ein Mitarbeiter der Weltgesundheitsorganisation (WHO) im Kongo bereitet eine Impfspritze gegen das Ebola-Virus vor. (Archivbild)

KEYSTONE/AP/SAM MEDNICK

(sda-ats)

Nach einem neuen Ebola-Ausbruch hat die Regierung der Demokratischen Republik Kongo eine gross angelegte Impfkampagne angekündigt. Die Impfungen gegen die hochansteckende und oft tödlich verlaufende Krankheit sollen am Mittwoch im Osten des Landes beginnen.

Helfer seien bereits vor Ort, um Menschen ausfindig zu machen, die mit Ebola-Kranken in Kontakt gekommen sind, sagte Bathe Ndjokolo, ein Vertreter des Gesundheitsministeriums, am Montag der Nachrichtenagentur AFP.

In der Hauptstadt Kinshasa seien 3220 Einheiten des Impfstoffs vorrätig, sagte Ndjokolo weiter. Auch medizinisches Personal soll demnach gegen die Krankheit geimpft werden.

Aus der Provinz Nord-Kivu waren nach Angaben des Gesundheitsministeriums bis Freitag 43 Ebola-Verdachtsfälle gemeldet worden. In 33 Fällen verstarben die Patienten. Bestätigt wurden bislang 13 Ebola-Erkrankungen; drei der fieberkranken Menschen starben an Ebola. Nord-Kivu ist eine der am dichtesten bewohnten Regionen des Landes. Allerdings wird der Kampf gegen Ebola durch die angespannte Sicherheitslage erschwert.

Elfter Ausbruch im Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo ist es bereits der elfte Ausbruch, seit die Krankheit in dem Land 1976 zum ersten Mal dokumentiert worden war. 2017 starben dort nach offiziellen Angaben vier Menschen an den Folgen der Virus-Erkrankung.

Ende 2013 hatte eine verheerende Ebola-Epidemie mehrere westafrikanische Staaten heimgesucht. In den folgenden Monaten starben in Guinea, Sierra Leone und Liberia rund 11'300 Menschen an dem Virus. Ebola ist eine oft tödliche Virus-Krankheit. Die Übertragung geschieht durch direkten Kontakt mit Körperflüssigkeiten eines Infizierten.

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