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Rentenalter-Demonstration im verschneiten Turin.

KEYSTONE/EPA ANSA/ALESSANDRO DI MARCO

(sda-ats)

Tausende Italiener haben am Samstag in Rom, Turin, Palermo, Bari und Cagliari an Demonstrationen gegen die 2019 geplante Erhöhung des Rentenalters auf 67 Jahre demonstriert. Sie folgten einem Aufruf des stärksten italienischen Gewerkschaftsverbandes CGIL.

Die Regierung in Rom hat eine Liste von 15 gesundheitsbelastenden Berufen erstellt, die von der ab Januar 2019 geplanten Erhöhung des Rentenalters ausgeschlossen werden sollen. Dies betrifft jedoch lediglich Arbeitnehmer, die in den zehn Jahren vor der Pensionierung mindestens sieben Jahre lang einer belastenden Tätigkeit nachgegangen sind.

Während die gemässigten Gewerkschaftsorganisationen CISL und UIL Dialogbereitschaft mit der Regierung signalisieren, beharrt die linke CGIL auf ihrem Veto gegen die Vorschläge der Regierung. CGIL-Chefin Susanna Camusso, die am Samstag die Demonstration in Rom anführte, kündigte weitere Protestkundgebungen an.

Ministerpräsident Paolo Gentiloni betonte, dass die Erhöhung des Ruhestandsalters notwendig sei, um Italiens Pensionssystem in den nächsten Jahren Stabilität zu sichern. Die Regierung bemühe sich, mit den Gewerkschaften das Thema der sozialen Finanzierbarkeit der Renten für die nächsten Generationen zu diskutieren.

Es sei wichtig, auch an die jüngsten Italiener zu denken, mahnte die Regierung. Gentiloni bezog sich auf Berechnungen der Fürsorgeanstalt INPS nach denen der Verzicht auf die geplante Rentenalter-Erhöhung die Pensionskassen mindestens 140 Milliarden Euro kosten würde.

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