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Unter dem Motto "Lampedusa - unser internationaler Kampf" haben am Samstagabend in Zürich rund 250 Personen für einen humanitären und fairen Umgang mit Flüchtlingen demonstriert. Mit Papierschiffchen und Kerzen erinnerten sie an die Ertrunkenen.

Obwohl solch unglückliche Geschehnisse an der Tagesordnung sind, hat sich in der weltweiten Asylpolitik noch nichts geändert, wie es in einem Aufruf zu der Solidaritätsdemonstration heisst. Dies könne man nicht akzeptieren und wolle deshalb ein Zeichen setzen.

Auf Transparenten forderten die Teilnehmer unter anderem "Ja zum Botschaftsasyl", "Stopp Frontex" und "Internationale Solidarität gegen Rassismus und Repression". Angesichts der ernsten Situation forderten die Organisatoren zu einem friedlichen und ruhigen Verlauf der Kundgebung auf. Unterstützt wurde der Anlass von verschiedenen Organisationen und Parteien.

Auch in Bern gedachten zahlreiche Menschen der Lampedusa-Opfer. Es sei nicht so, dass die ertrunkenen Kinder, Frauen und Männer die Schweizer nichts angingen, heisst es in dem Aufruf zu dieser Gedenkfeier. "Sie sind die tragische und vermeidbare Folge der 'Festung Europa', an der die Schweiz mitbaut."

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SDA-ATS