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Erstmals ist am Freitag der ganze Gotthard-Basistunnel von einem zum anderen Portal befahren worden. Die Fahrt von Bodio TI bis Erstfeld UR war aber noch nicht ohne Umsteigen und ohne Buseinsatz möglich.

Selbst für Renzo Simoni, den Vorsitzenden der Bauherrin Alptransit Gotthard, war diese erste Durchfahrt ein bewegender Moment. Sie zeige, dass der 57 Kilometer lange Tunnel tatsächlich durchgängig sei und in der Realität existiere, sagte er scherzend.

Dereinst werden die Züge in 20 Minuten durch den Tunnel fahren. Die Fahrt am Freitag, an der Vertreter der Medien und der am Bau beteiligten Unternehmen teilnahmen, war gemächlicher. Und sie zeigte, dass das Bauwerk, das in drei Jahren dem Verkehr übergeben wird, sich in verschiedenen Ausbaustadien befindet.

Bald erste Tests

Die ersten rund 16 Kilometer von Bodio nach Faido sind in der Weströhre fertig gebaut. Im Dezember werde dort der Testbetrieb gestartet, sagte Simoni.

Noch nicht so weit ist im Süden dagegen die Oströhre. Dort ist erst der Rohbau abgeschlossen. Im September wird aber auch in diesem Teil als letztem Abschnitt mit dem Einbau der Bahntechnik begonnen. Über den ganzen Tunnel gesehen sind 55 Prozent der Bahntechnik, also Schienen, Fahrleitungen, Funk, Lüftungen, eingebaut.

Alptransit sei auf der Zielgerade, sagte Simoni. Für den restlichen Einbau der Bahntechnik und den ersten Testbetrieb habe man noch rund 1000 Tage Zeit. Dann, im Mai 2016, gehe der Tunnel zum Probebetrieb an die SBB über.

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SDA-ATS