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In der Schweiz wurde 2016 erstmals seit Jahren wieder etwas wenige Gemüse konsumiert. (Archivbild)

KEYSTONE/ALEXANDRA WEY

(sda-ats)

Der Konsum von Frisch- und Lagergemüse ist in der Schweiz 2016 erstmals seit Jahren leicht rückläufig gewesen. Pro Kopf der Bevölkerung wurden 83,5 Kilogramm Gemüse gegessen, rund 1,5 Kilogramm weniger als im Vorjahr.

Dies sei bedauerlich, da in der soeben veröffentlichten nationalen Ernährungserhebung festgestellt worden sei, dass die Bevölkerung zu wenig Gemüse esse, teilte der Verband Schweizer Gemüseproduzenten (VSGP) am Donnerstag mit.

Wie in den Vorjahren wurden am liebsten Karotten gegessen: Dahinter folgten Tomaten, Peperoni, Eisbergsalat, Gurken, Melonen, Zwiebeln und Zucchetti. Werden die Cherry-Tomaten, die auf Platz neun landeten, hinzugezählt, so wäre allerdings die Tomate das liebste Gemüse der Schweizerinnen und Schweizer gewesen.

Das turbulente Wetterjahr habe den Gemüsebauern zu schaffen gemacht, heisst es in der Mitteilung weiter. Vor allem die Erntemengen im Sommer seien allgemein sehr tief ausgefallen. Die Nässe habe den Gemüsebauern in der ganzen Schweiz auf den Feldern zu schaffen gemacht.

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SDA-ATS