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Die Hitzetage zum Ende des Monats Mai haben viele Menschen zur Abkühlung ins Wasser gelockt. Aber nicht nur der Monat Mai verzeichnete gegenüber der Norm von 1981 bis 2010 einen Wärmeüberschuss. Die Schweiz erlebte auch den drittwärmsten Frühling seit Messbeginn 1864. (Archivbild)

KEYSTONE/ENNIO LEANZA

(sda-ats)

Der Monat Mai hat ab Monatsmitte den Sommer in die Schweiz gebracht. Wegen der Sommer- und Hitzetage war der Monat bis zu 1,5 Grad wärmer als die Norm. Die Schweiz erlebte sogar den drittwärmsten Frühling seit Messbeginn.

Dabei begann der Monat kalt und nass, wie das Bundesamt für Meteorologie und Klimatologie MeteoSchweiz am Dienstag bilanzierte. Lokal lagen die Temperaturen fünf bis sechs Grad unter der Norm der Jahre 1981 bis 2010.

Ab Monatsmitte und vor allem ab 24. Mai mit dem ersten Hitzetag des Jahres holte der Monat jedoch temperaturmässig wieder auf. So war der ganze Monat im landesweiten Mittel 1,2 Grad wärmer als die Norm, in Berglagen stieg das Monatsmittel sogar bis um 1,5 Grad über die Norm.

Die Vegetationsentwicklung hat noch einen Vorsprung von wenigen Tagen, nachdem die tiefen Temperaturen ab Mitte April bis Anfang Mai die Vegetationsentwicklung deutlich abgebremst hatten.

Drittwärmster Frühling seit Messbeginn

Insgesamt erlebte die Schweiz gemäss dem Klimabericht von MeteoSchweiz den drittwärmsten Frühling seit Messbeginn im Jahr 1864. Im landesweiten Mittel lag er 1,7 Grad über der Norm. Wärmer war der Frühling nur noch im 2007 mit 2,3 Grad sowie im 2011 mit 2,5 Grad Wärmeüberschuss.

Der Frühling versorgte die Schweiz auch mit reichlich Sonnenschein. In den meisten Gebieten der Schweiz erreichten die Werte 110 bis 130 Prozent der Norm. Im Südtessin wurden bis 135, auf den Jurahöhen bis 150 Prozent der Norm aufgezeichnet.

Demgegenüber lagen die Niederschlagsmengen unter dem Durchschnitt. Die Alpennordseite erhielt 60 bis 80 Prozent, gebietsweise aber auch 80 bis 100 Prozent der Norm. Auf der Alpensüdseite und im Engadin waren es 70 bis 90 Prozent, lokal um die 100 Prozent. Niederschlagsmengen im Bereich der Norm oder sogar darüber wurden vor allem entlang des zentralen und östlichen Alpennordhangs sowie im zentralen Wallis erreicht.

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SDA-ATS