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Washington - Der Mond schrumpft und könnte es noch weiter tun. Das haben NASA-Wissenschaftler am Donnerstag enthüllt. Neue Fotos deuteten darauf hin, dass der Mond in den vergangenen 800 Millionen Jahren kleiner geworden ist - genauso wie ein schrumpeliger Apfel.
Diese Zahl bedeute nach astronomischer Zeitrechnung in etwa "gestern", sagte Tom Watters vom Zentrum für Erd- und Weltraumforschung. Dieses gehört zum Nationalen Luft- und Raumfahrtmuseum des Smithsonian Institution in Washington. Watters publizierte seine Studie am Donnerstag im US-Fachmagazin "Science".
Die neuen Fotos mit hoher Auflösung stammen von der NASA-Sonde Lunar Reconnaissance Orbiter. Diese kartographiert die Mondoberfläche. Der Durchmesser des Erdtrabanten ist gemäss den Aufnahmen um rund 100 Meter kleiner geworden.
Auf der Mondoberfläche wurden Schrumpelfalten entdeckt, wie sie sich auf der Haut von alten Äpfeln bilden. Diese Falten scheinen relativ neu zu sein, wie Watters in seiner Studie schreibt. Die Forscher führen die Erscheinung auf eine verstärkte Vereisung im Mondkern zurück. Deshalb ziehe sich der Mond ein wenig zusammen.

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SDA-ATS