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Der Tunesier, der im Radkasten des FCZ-Cars von Tunesien in die Schweiz geflüchtet ist, hat in der Schweiz Asyl beantragt. Dies sagte Marie Avet, Sprecherin des Bundesamts für Migration (BFM), am Dienstag auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA.

Das BFM prüft nun, ob beim Tunesier ein Fall von individueller Verfolgung vorliegt.

Der 21-Jährige wurde nach seiner Entdeckung Anfang Februar in Zürich festgenommen. Vor Wochenfrist wurde er auf freien Fuss gesetzt - mit einer Ausreisefrist von sieben Tagen. Innerhalb dieser Frist hat er nun um Asyl ersucht.

Noch am Dienstagmorgen hatte das Zürcher Migrationsamt auf Anfrage gesagt, es sei unklar, ob der Mann wirklich ausgereist sei. Es könne sein, dass er sich nach wie vor in der Schweiz aufhalte.

30 Stunden im Radkasten

Der Tunesier war Anfang Februar auf spektakuläre Art aus seinem Heimatland geflüchtet. Er versteckte sich im Radkasten des FCZ-Reisecars und harrte dort rund 30 Stunden aus.

Der Zürcher Fussballclub FCZ war für ein Trainingscamp in Tunesien gewesen und kehrte wegen der Unruhen per Flugzeug verspätet zurück. Der Car fuhr vom Trainingscamp nach Tunis, mit der Fähre ins italienische Genua und von dort ohne Halt über Mailand nach Zürich.

Laut Polizei musste sich der Mann in den engen Radkasten hineinzwängen. Er legte sich offenbar auf ein Blech und hielt sich an Kabeln fest. Er flog auf, als er frühmorgens aus dem Radkasten kroch und auf die Putzequipe traf.

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SDA-ATS