Die Deutsche Bank hat einen weiteren Rechtsstreit in den USA mit einem millionenschweren Vergleich beigelegt. Der Konzern akzeptiert eine Zahlung von 15 Millionen Dollar, um eine Klage wegen angeblicher Manipulationen am Anleihemarkt aus der Welt zu schaffen.

Das ging am Donnerstag aus Gerichtsunterlagen hervor. Investoren hatten der Bank jahrelange Preisabsprachen bei Hypothekenpapieren vorgeworfen, die von den US-Immobilienfinanzierern Fannie Mae und Freddie Mac ausgegeben worden waren. Die Geldhäuser hätten ihre Marktdominanz ausgenutzt und Anlegern vom 1. Januar 2009 bis zum 1. Januar 2016 zu viel berechnet, um höhere Gewinne einzufahren.

Die Klage richtete sich auch gegen eine Reihe anderer grosser Geldhäuser. Die Deutsche Bank ist das erste Institut, das einen Vergleich erzielte. "Wir sind froh, die Angelegenheit gelöst zu haben", sagte ein Unternehmenssprecher in New York. Die Deutsche Bank räumt mit dem Kompromiss kein schuldhaftes Handeln ein, musste sich aber dazu verpflichten, ihre internen Kontrollen zu verbessern. Der mit den Klägern vereinbarte Vergleich muss noch abschliessend vom zuständigen Bundesgericht in Manhattan genehmigt werden.

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