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Die Deutsche Bank baut unter ihrem neuen Co-Chef John Cryan ungefähr ein Viertel ihrer Belegschaft ab. Die Umsetzung der neuen "Strategie 2020" werde zum Abbau von rund 9000 Vollzeit-Arbeitsplätzen im Konzern und von 6000 Stellen bei externen Dienstleistern führen.

Zusätzlich sei geplant, Beteiligungen mit etwa 20'000 Mitarbeitern über die nächsten 24 Monate abzubauen, teilte Deutschlands grösstes Geldhaus am Donnerstag in Frankfurt mit. Dazu zählt auch die Tochter Postbank, die über die Börse verkauft werden soll. Aus zehn Ländern zieht sich die Deutsche Bank im Rahmen ihrer Schrumpfkur zurück, darunter Argentinien, Chile, Mexiko und Dänemark.

Der Sparkurs soll die Kosten um brutto rund 3,8 Milliarden Euro drücken. Die Kosten für den Umbau inklusive Abfindungen bezifferte das Geldhaus auf rund 3,0 Milliarden bis 3,5 Milliarden Euro.

Cryan bezeichnete den Jobabbau als keine einfache Aufgabe. "Wir werden diesen Prozess mit grosser Sorgfalt und gemeinsam mit unseren Arbeitnehmervertretern angehen."

Damit setzt die Bank ihren harten Umbau unter dem seit Juli amtierenden Co-Chef fort. In der Bilanz räumte das neue Management kräftig auf, was zu einem Rekordverlust von sechs Milliarden Euro im dritten Quartal führte. Am Mittwoch wurde die Streichung der Dividende für die Jahre 2015 und 2016 verkündet.

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