Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Der Rückruf von Audis mit Schummel-Software soll nächstens starten.

Keystone/EPA/RONALD WITTEK

(sda-ats)

Nach der Entdeckung neuer auffälliger Abgaswerte bei Audi läuft das Verfahren für die Umrüstung von 24'000 Diesel-Wagen an. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) ordnete einen Pflicht-Rückruf an.

Die dafür nötigen Unterlagen und Daten seien vom VW-Konzern eingegangen, teilte das deutsche Verkehrsministerium am Donnerstag mit. Bis diesen Freitag muss Audi einen konkreten Umsetzungsplan vorlegen, der vom KBA geprüft wird. Eine Freigabe der Umrüstung werde es dann geben, wenn sich das Amt von der Wirksamkeit überzeugt habe, hiess es.

Angesichts des VW-Abgasskandal gibt es bereits für 2,4 Millionen Fahrzeuge des Konzerns einen Pflicht-Rückruf. Hintergrund des weiteren Rückrufs bei Audi ist eine Anfang Juni vom Ministerium publik gemachte Kombination von Motor und Getriebe.

Zwei Modelle können demnach am Lenkwinkel erkennen, dass sie auf einem Prüfstand stehen und die Abgasreinigung dann voll aktivieren - während die Wagen im normalen Strassenbetrieb mehr Schadstoffe ausstossen. Das KBA stuft dies als unzulässig ein. Es geht um 24'000 Oberklasse-Modelle der Typen Audi A8 und A7 mit V6- und V8-Dieselmotoren, die von 2009 bis 2013 hergestellt wurden.

Auffälligkeiten gefunden

Audi erklärte, man habe die Auffälligkeiten bei eigenen Untersuchungen gefunden. Die betroffenen Dieselfahrzeuge würden zurückgerufen und eine neue Software erhalten. Die Umrüstung solle im Juli beginnen. Davon seien 14'000 Autos in Deutschland zugelassen, der Rest in anderen europäischen Ländern. Audi hatte die Aktionäre bereits darauf vorbereitet, dass sich die Bewältigung des Dieselskandals noch lange hinziehen wird.

Behörden, Kunden und Investoren haben Audi und VW illegale Täuschungen und Intransparenz bei der Aufklärung vorgeworfen. So hatte die Staatsanwaltschaft die Chefetage von Audi, die VW-Zentrale in Wolfsburg und die vom Konzern mit der Aufklärung beauftragte Kanzlei durchsucht.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS