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Wiesbaden - Die deutschen Exporte sind im Juli überraschend gesunken. Die Unternehmen setzten 1,5 Prozent weniger im Ausland um als im Vormonat, wie das Statistische Bundesamt am Mittwoch mitteilte. Ökonomen hatten stabile Umsätze erwartet.
Dies, nachdem es im Juni noch zu einem Plus von 3,7 Prozent gereicht hatte. Insgesamt verkauften die deutschen Exporteure Waren im Wert von 83 Mrd. Euro. Das waren 18,7 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Damals waren die Ausfuhren des wichtigsten Schweizer Handelspartners wegen der weltweiten Wirtschaftskrise um fast ein Fünftel eingebrochen.
Wegen der Wachstumsschwäche in den USA und einigen Euro-Ländern sowie dem Auslaufen staatlicher Konjunkturprogramme bei wichtigen Handelspartnern dürfte das Geschäft in den kommenden Monaten schwieriger werden.
Dirk Schumacher, Ökonom der Bank Goldman Sachs, erklärte: "Die Zahlen schwanken von Monat zu Monat stark. Deshalb würde ich in diesen Rückgang nicht zu viel hineininterpretieren. Eine Korrektur war zu erwarten gewesen nach den aussergewöhnlich starken Vormonaten."
Laut Thorsten Polleit von Barclays Capital ist in den kommenden Monaten kein Feuerwerk an positiven Wirtschaftsdaten mehr zu erwarten, nachdem zuletzt auch die Industrieaufträge gesunken sind. In einigen Ländern wie den USA und China habe sich das Wachstum schon verlangsamt.

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SDA-ATS