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Bahnkunden müssen sich in Deutschland auf unbefristete Streiks einrichten. Die Mitglieder der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) entschieden sich in einer Urabstimmung für eine Ausweitung des Arbeitskampfs, wie die GDL am Montag in Frankfurt am Main mitteilte.

Die Gewerkschaft fordert in der seit Sommer 2010 andauernden Tarifrunde einheitliche Löhne und Gehälter für alle 26'000 Lokführer in Deutschland.

Laut GDL nahmen 81 Prozent der Mitglieder an der Abstimmung teil. Von den Lokführern, die bei der Deutschen Bahn angestellt sind, hätten 92 Prozent für weitere Arbeitskampfmassnahmen gestimmt, bei den Angestellten der Privatbahnen seien es 96 Prozent gewesen.

"Das ist ein deutliches Signal an alle Arbeitgeber in Eisenbahnverkehrsunternehmen, dass sich die Lokomotivführer für die Schaffung eines Flächentarifvertrages mit einheitlich hohem Entgeltniveau aussprechen", sagte der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky.

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SDA-ATS