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Die Polizei sichert den Tatort: Das schwarze Auto fuhr in eine Menschengruppe und verletzte dabei drei Personen, der Fahrer wurde später angeschossen.

KEYSTONE/AP PR-Video/dpa/R. PRIEBE

(sda-ats)

Ein Autofahrer hat im südwestdeutschen Heidelberg am Samstag mehrere Fussgänger angefahren und ist mit einem Messer bewaffnet geflüchtet. Polizisten stoppten den Mann und schossen auf ihn.

Der Autofahrer - ein 35 Jahre alter Deutscher - kam schwer verletzt in ein Spital und wurde dort operiert. Drei Fussgänger wurden verletzt; ein 73-jähriger Mann erlag später seinen Verletzungen

Der Hintergrund der Tat war zunächst unklar. Es gebe keine Hinweise auf einen terroristischen Hintergrund, sagte Polizeisprecher David Faulhaber. Zum Motiv des Mannes könne er derzeit nichts sagen.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heidelberg und der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg dauerten an, erklärte die Polizei. Eine Zeitung berichtete, der Mann sei psychisch gestört.

Bei Verhaftung angeschossen

Nach Polizeiangaben hatte der Mann gegen 16.00 Uhr nachmittags sein Auto in eine Gruppe von Passanten vor einer Bäckerei am Bismarckplatz im Stadtzentrum gesteuert. Das Auto kam vor einem Geschäftshaus zum Stehen.

Der Fahrer stieg dann aus und lief mit einem Messer in der Hand davon, wie die Polizei mitteilte. Polizeifahnder hätten ihn nach Hinweisen von Passanten gestellt, ein Beamter habe einen Schuss abgegeben und den Fahrer schwer verletzt.

Kurz vor Weihnachten war in Berlin ein Attentäter mit einem gestohlenen Lastwagen auf den Weihnachtsmarkt vor der Gedächtniskirche gerast und überfuhr dabei zahlreiche Menschen. Dabei starben elf Personen.

Der Attentäter erschoss zudem den ursprünglichen Fahrer des Lastwagens. Dutzende Menschen wurden verletzt.

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SDA-ATS