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Die 30 grössten deutschen Aktiengesellschaften haben sich freiwillig zu einer Förderung von Frauen in Führungspositionen verpflichtet. Sie wollen dazu unternehmensspezifische Zielvorgaben festlegen und noch in diesem Jahr veröffentlichen.

Dies teilte die deutsche Familienministerin Kristina Schröder am Mittwoch nach einem Gespräch mit den Konzernleitungen der grossen Aktiengesellschaften in Berlin mit. "Wir werden nicht eine Quote haben, sondern wir werden in diesem Jahr 30 Zielvorgaben der 30 Dax-Unternehmen erfahren", sagte Schröder.

Die Ministerin äusserte sich zufrieden mit diesem Ergebnis. Die Bundesregierung gebe der Wirtschaft damit noch befristet Zeit für "substanzielle Verbesserungen". Wenn dies nicht gelinge, komme die von ihr vorgeschlagene "gesetzliche Pflicht zur Selbstverpflichtung".

"Wichtigen Prozess angestossen"

Für die Familienministerin wurde mit dem Treffen "ein wichtiger Prozess angestossen". Arbeitsministerin Ursula von der Leyen sprach von einem guten Anfang, der aber noch nicht ausreiche. Die EU-Kommission schlägt bei der Frauenquote für die Wirtschaft eine härtere Gangart an als die deutsche Regierung.

Brüssel will den Konzernen bis zum März 2012 Zeit für eine freiwillige Lösung lassen - und dann eingreifen. Das hat EU-Justizkommissarin Viviane Reding in einem Brief an Schröder geschrieben. Die Ministerin erwartet dies von der deutschen Wirtschaft erst bis 2013.

"Die Europäische Kommission steht ab März 2012 bereit, erforderlichenfalls mit rechtlichen Instrumenten einzugreifen, falls sich die Lage bis dahin nicht wesentlich verbessert", schreibt Reding. Ein solches Rechtsinstrument müsste von Deutschland und allen anderen Mitgliedsstaaten umgesetzt werden.

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SDA-ATS