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Acht deutsche Zeitungsverlage ziehen gegen die "Tagesschau"-App der ARD vor Gericht. Sie sehen im Online-Angebot des staatlichen Fernsehsenders eine rechtswidrige Konkurrenz.

Am Dienstag sei Klage bei der Wettbewerbskammer des Landgerichts Köln eingereicht worden, sagte der Vorsitzende des Verlegerverbandes Nordrhein-Westfalen, Christian Nienhaus, am Medienforum NRW in Köln.

Zu den Klägern gehören ausser der WAZ Mediengruppe, deren Geschäftsführer Nienhaus ist, nach dessen Aussage auch der Axel Springer Verlag, die "Süddeutsche Zeitung", die "Frankfurter Allgemeine Zeitung", die Medienholding Nord, die Verlage M. DuMont Schauberg und Lensing-Wolff sowie die "Rheinische Post".

Angst vor Konkurrenzierung

Die Verlage sind der Ansicht, dass die Textanteile, die zusätzlich zu Videos und Audiobeiträgen durch die "Tagesschau"-App angeboten werden, den Zeitungen Konkurrenz machen. Solche kostenlosen Angebote der gebührenfinanzierten Sender ARD und ZDF zerstörten den Markt für die Verlage, argumentierte Nienhaus. Die Sender hatten die Kritik bereits am Wochenende zurückgewiesen.

Die "Tagesschau"-App ist eine Software, die Inhalte des Online-Angebotes der "Tagesschau" auf Smartphones und Tablet-Computer bringt.

Auch in der Schweiz kritisieren die Verleger das Online-Angebot des staatlichen Fernsehens. Ende März präsentierten sie ein Rechtsgutachten. Gemäss diesem gehört das Online-Angebot der SRG nicht zum Auftrag der öffentlichen Grundversorgung.

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SDA-ATS