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"Ein Riesenfehler": Der deutsche Aussenminister Sigmar Gabriel kritisiert Donald Trumps Reaktion auf rechtsextreme Gewalt in Virginia. (Archivbild)

KEYSTONE/AP dpa/KAY NIETFELD

(sda-ats)

Der deutsche Aussenminister Sigmar Gabriel hat US-Präsident Donald Trump vorgeworfen, die rechtsextremistische Gewalt in Charlottesville in unzulässiger Weise relativiert zu haben. Die Ereignisse zeigten, was passiere, wenn man solchen Leuten freien Lauf lasse.

"Natürlich ist eine Gleichsetzung beider Seiten statt einer klaren Distanzierung vom nazistischen Potenzial, das sich da gezeigt hat, ein Riesenfehler", sagte Gabriel der Nachrichtenagentur dpa. "Und sie ist auch falsch."

Trumps Aussagen zeigten, wie verwoben ein Teil seiner Unterstützer mit der rechtsradikalen Szene der Vereinigten Staaten sei. Trumps Chefideologe Steve Bannon steht ihnen nahe, sagte Gabriel.

Am Samstag war bei rassistischen Ausschreitungen in Charlottesville im US-Bundesstaat Virginia eine Gegendemonstrantin von einem Auto erfasst und getötet worden. 19 Menschen wurden verletzt. Vorher war es zu Zusammenstössen gekommen.

Trump gibt beiden Seiten die Schuld für die Eskalation. "Es gab auf der einen Seite eine Gruppe, die schlimm war, und es gab auf der anderen Seite eine Gruppe, die ebenfalls sehr gewalttätig war", sagte er.

Gabriel betonte, dass die Ereignisse zeigten, "was passiert, wenn man denen freien Lauf lässt". Daraus solle man auch in Europa Lehren ziehen.

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SDA-ATS