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Bremen - Als erster Manager in Deutschland ist der Chef des Raumfahrtunternehmens OHB-Systems, Berry Smutny, nach Wikileaks-Veröffentlichungen entlassen worden. Das Unternehmen habe sich dazu gezwungen gesehen, "um einen immensen Reputationsschaden abzuwenden", sagte ein OHB-Sprecher am Dienstag.
Nach Wikileaks-Informationen soll Smutny das europäische Navigationssystem Galileo als "Verschwendung von Steuergeldern" und "Unfug" bezeichnet haben. Das Bremer Unternehmen hat einen ersten Auftrag für den Bau von Galileo-Satelliten.
Aufsichtsrat und Hauptversammlung hätten zur Entlassung Smutnys keine Alternative gesehen, heisst es in der OHB-Mitteilung vom Montag. Dem OHB-Aufsichtsratsvorsitzenden Manfred Fuchs hatte der Manager laut der Mitteilung an Eides statt erklärt, die von Wikileaks zitierten Aussagen nicht gemacht zu haben.
Laut Wikileaks soll das Gespräch Anfang Oktober 2009 stattgefunden haben. Smutny war da erst kurze Zeit bei OHB. Insgesamt war er 18 Monate Chef der OHB-Systems AG.
Smutnys Nachfolger wird bis auf weiteres der Chef der Muttergesellschaft OHB Technology AG, Marco R. Fuchs. Er übernimmt Smutnys Posten in Personalunion mit den Vorstandskollegen Fritz Merkle und Frank Negretti.

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SDA-ATS