Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Wiesbaden - Die deutsche Wirtschaft boomt dank starker Nachfrage aus dem Ausland. Vor allem ein kräftiges Plus bei den Exporten liess die Konjunktur im zweiten Vierteljahr 2010 im Rekordtempo anziehen, wie das Statistische Bundesamt erklärte.
Im Vergleich zum Vorquartal legte das Bruttoinlandprodukt (BIP) von April bis Ende Juni real um 2,2 Prozent zu und damit so stark wie nie seit Einführung der gesamtdeutschen Statistik 1991. Damit bestätigte die Wiesbadener Behörde ihre erste Berechnung von Mitte August.
Ökonomen halten den Aufschwung nach dem tiefen Absturz im Krisenjahr 2009 für stabiler als erwartet. Denn nicht nur der Export stützt, sondern auch Investitionen und Konsum erholen sich zunehmend. Reihenweise erhöhen Ökonomen ihre Wachstumsprognosen für das Gesamtjahr.
Wachstum um 3 ProzentDas Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) rechnet nun mit mehr als 3 (bisher 1,9) Prozent Wachstum. Die Bundesbank hatte ihre Prognose kürzlich von knapp 2 Prozent auf rund 3 Prozent angehoben, die Deutsche Bank erwartet gar 3,5 Prozent.
"Die Erholung hat die deutschen Wirtschaft in ihrer vollen Breite erfasst. Sowohl die Industrie als auch der Dienstleistungssektor befinden sich wieder im Aufwind", kommentierte der deutsche Wirtschaftsminister Rainer Brüderle (FDP). Das Vertrauen von Konsumenten und Investoren sei zurück.
Doch die nächsten Dämpfer sind nach Ansicht von Experten absehbar: In den USA stottert der Konjunkturmotor bereits wieder, in China droht eine Überhitzung des Immobilienmarktes. Im Euro-Raum haben viele Staaten mit Schuldenbergen zu kämpfen, die in der Krise noch gigantischer wurden. In der Summe erwarten Ökonomen dadurch Rückschläge für die exportorientierte deutsche Wirtschaft.
Im zweiten Quartal profitierte Deutschland deutlich vom Anziehen der weltweiten Nachfrage nach Waren "Made in Germany". Treiber für das Wachstum waren neben dem Aussenhandel (Exporte plus 8,2 Prozent) auch die Investitionen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS