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Co-Gastgeber Deutschland startet mit einem überraschenden 2:1-Erfolg gegen die USA in die Eishockey-WM. Auch Titelverteidiger Kanada und Rekordweltmeister Russland feiern Siege.

Einen grossen Anteil am Sieg der ohne den verletzten Captain Christian Ehrhoff spielenden Deutschen hatte der bei den New York Islanders engagierte Torhüter Thomas Greiss, der 42 Schüsse parierte. NHL-Stürmer Tobias Rieder brachte die Einheimischen in der mit 18'688 ausverkauften Arena in Köln in der 11. Minute in Führung. Nach der ersten Pause drehten die mit 19 NHL-Spielern angetretenen Amerikaner mächtig auf - das Schussverhältnis in den letzten beiden Dritteln lautete 32:12 zu Gunsten der USA. Nach dem Ausgleich durch Connor Murphy nach genau 51 Minuten schlug aber wieder der Aussenseiter zu. Patrick Hager gelang in der 54. Minute im zweiten Powerplay der Deutschen das entscheidende 2:1.

Im zweiten Spiel der Gruppe A setzte sich Russland gegen Schweden 2:1 nach Penaltyschiessen durch. In einer umkämpften Partie glichen die Osteuropäer die Führung von Elias Lindholm (15.) in der 44. Minute durch Sergej Andronow aus. Im Penaltyschiessen war vor 18'537 Zuschauern einzig Artemi Panarin von den Chicago Blackhawks erfolgreich.

Kanada siegt dank besserer Effizienz

In der "Schweizer" Gruppe in Paris feierte Titelverteidiger Kanada einen 4:1-Sieg gegen Tschechien. Die Nordamerikaner waren nicht das bessere, sondern das effizientere Team. Ryan O'Reilly, der schon bei den WM-Triumphen in den letzten beiden Jahren dabei gewesen war, brachte die Kanadier in der 7. Minute mit deren zweiten Torschuss in Führung. In der 21. Minute nutzte Verteidiger Mike Matheson die erste Strafe gegen Tschechien zum 2:0. Nachdem Lukas Radil in der 53. Minute in Überzahl der verdiente Anschlusstreffer gelungen war, brachte Tyson Barrie, auch er ein Verteidiger, die Kanadier nur 129 Sekunden später wieder mit zwei Toren in Führung. Das 4:1 von Jeff Skinner (60.) war ein Schuss ins leere Gehäuse.

Trotz des am Ende klaren Verdikts hätte das Spiel auch einen anderen Verlauf nehmen können. Die stark spielenden Tschechen vergaben zahlreiche hochkarätige Chancen. In der 35. Minute beispielsweise traf Jan Kovar das leere Tor nicht. In der 59. Minute kam auch Roman Cervenka von Fribourg-Gottéron einem Treffer nahe.

Mehr Mühe als erwartet bekundete der letztjährige Finalist Finnland beim 3:2 gegen Weissrussland. Den Siegtreffer schoss Veli-Matti Savinainen nach 50 Minuten im Powerplay. Zuvor hatten die Finnen eine 2:0-Führung verspielt. Dem 1:2 (39.) von Jegor Scharangowotisch war ein kapitaler Fehler des finnischen Keepers Joonas Korpisalo vorausgegangen. In der Schlussphase kamen die Osteuropäer dem neuerlichen Ausgleich mehrmals nahe.

Die Resultate vom Freitag. Gruppe A: Schweden - Russland 1:2 (1:0, 0:0, 0:1, 0:0) n.P. USA - Deutschland 1:2 (0:1, 0:0, 1:1). - Rangliste: 1. Deutschland 1/3 (2:1). 2. Russland 1/2 (2:1). 3. Schweden 1/1 (1:2). 4. Dänemark 0/0 (0:0). 4. Italien 0/0 (0:0). 4. Lettland 0/0 (0:0). 4. Slowakei 0/0 (0:0). 8. USA 1/0 (1:2).

Gruppe B: Finnland - Weissrussland 3:2 (2:0, 0:1, 1:1). Tschechien - Kanada 1:4 (0:1, 0:1, 1:2). - Rangliste: 1. Kanada 1/3 (4:1). 2. Finnland 1/3 (3:2). 3. Frankreich 0/0 (0:0). 3. Norwegen 0/0 (0:0). 3. Schweiz 0/0 (0:0). 3. Slowenien 0/0 (0:0). 7. Weissrussland 1/0 (2:3). 8. Tschechien 1/0 (1:4).

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SDA-ATS