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Nach dem Gewinn des Confederations Cups verschonen die deutschen Spieler beim ausgelassenen Feiern im Stadion von St. Petersburg auch Joachim Löw nicht. Der Bundestrainer erhält eine Sektdusche.

Angeführt von Emre Can und Joshua Kimmich stürmte ein Grossteil der Mannschaft in die offizielle FIFA-Pressekonferenz nach dem 1:0 gegen Chile und bespritzte den Bundestrainer auf dem Podium mit Sekt und Bier.

"Die Nummer 1, die Nummer 1, die Nummer 1 der Welt sind wir", skandierten die frisch gebackenen Sieger des Confederations Cups, dem WM-Vorbereitungsturnier, bei dem neben WM-Gastgeber Russland auch die Titelträger der sechs Kontinentalverbände teilgenommen haben.

Löw, der zusammen mit dem zum "Man of the Match" gewählten Goalie Marc-Andre ter Stegen gerade die Fragen der internationalen Medien beantwortete, reagierte mit einem Lächeln auf den Auftritt seiner Spieler. Die Spritzer auf seinem blauen Hemd und den Haaren nahm der 57-Jährige hin. "Natürlich bin ich megastolz auf diese Mannschaft", erklärte Löw danach.

Diaz nach kapitalem Fehler untröstlich

Derweil die deutschen Spieler ihren Triumph ausgelassen feierten, zeigten sich die Chilenen bitter enttäuscht über den verpassten Finalsieg. Besonders Marcelo Diaz war nach seinem Patzer im Confed-Cup-Final kaum zu trösten. Der Ex-Basler hatte sich vor dem Gegentreffer von Lars Stindl in der 20. Minute am eigenen Strafraum den entscheidenden Ballverlust gegen Timo Werner geleistet.

Nach dem Spiel hat sich Diaz bei den chilenischen Fans entschuldigt und seine Gefühle mit denen nach einem schweren persönlichen Schicksalsschlag verglichen. Vor 14 Jahren sei der Tod seines Bruders die schmerzhafteste Situation seines Familienlebens gewesen, schrieb er in einem längeren Beitrag bei Instagram.

"Heute fast 14 Jahre später musste ich die schmerzhafteste Situation im Fussball erleben (...) Ich habe immer gesagt, dass der Fussball mich nicht so leiden lassen würde wie damals, aber ich lag total falsch." Er werde hart arbeiten, um darüber hinwegzukommen und den Fehler wieder zu korrigieren, erklärte Diaz in dem Schreiben weiter.

SDA-ATS