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Der Winterthurer Industriekonzern Rieter hat im vergangenen Jahr den Gewinn um fast die Hälfte steigern können. Nachdem Rieter mehr Textilmaschinen verkaufte, stieg der Überschuss von 25,7 Millionen Franken im Vorjahr auf 37,4 Millionen Franken.

Besonders gut liefen die Geschäfte im zweiten Halbjahr, wie der Konzern bereits angedeutet hat. Zudem wurde ein zweijähriges Investitionsprogramm weitgehend abgeschlossen. Der Betriebsgewinn stieg um 84 Prozent auf 60,2 Mio. Franken, wie am Dienstag mitgeteilt wurde.

Die Margen der Spinnereien hätten sich gut entwickelt, weswegen diese mehr Maschinen bestellten. Der Bestelleingang, den Rieter schon im Januar bekannt gegeben hatte, stieg um 50 Prozent: In seinen Büchern hatte der Traditionskonzern Ende Jahr Aufträge in Höhe von 1,26 Mrd. Franken.

In Ländern wie Pakistan, Usbekistan, Südkorea, Bangladesch, Indonesien und Vietnam erfreute sich Rieter über das ganze Jahr einer guten Nachfrage. Auch in den USA lief es rund. Rückläufig waren die Bestellungen in China, weil die Textilfabrikanten ihr Geld für Investitionen neuerdings eher zurückhalten.

Beim Umsatz ist die Gruppe, die vor drei Jahren ihre Autozuliefersparte abspaltete und an die Börse brachte, wieder ein Milliardenkonzern: Die Verkäufe stiegen um 17 Prozent auf 1,04 Mrd. Franken, wie ebenfalls schon im Januar mitgeteilt worden war.

SDA-ATS