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Nationalmannschaft - Die WM in Helsinki rückt für das Schweizer Nationalteam näher. Vier Tage vor dem Startspiel gegen Aufsteiger Kasachstan folgt heute (20.10 Uhr/SF2) in Kloten die WM-Hauptprobe gegen Kanada.
Die Schweizer Mannschaft vermochte in der WM-Vorbereitung bisher mit einer Ausnahme (1:3 gegen Österreich) zu überzeugen. Gegen die namhaften Gegner wie Weltmeister Finnland, den WM-Zweiten Schweden und Olympiasieger Kanada verloren die Schweizer in fünf Partien nie nach 60 Minuten. Am Sonntag im ersten Test gegen die kanadische WM-Equipe (1:2 n.P.), die fast ausschliesslich mit NHL-Spielern besetzt ist, kassierten die erstmals in Vollbesetzung angetretenen Schweizer erst in der letzten Sekunde einen Gegentreffer.
Die bisherigen Resultate stimmen für die WM zuversichtlich. Das Schweizer Team zeigte sich bisher gefestigt und ausgeglichen - sowohl defensiv wie auch offensiv. Der Weg für die präsidiale Vorgabe scheint geebnet. Denn Philippe Gaydoul sagte am Sonntag am Rand der (ersten) Partie gegen Kanada unmissverständlich: "Die Zielsetzung ist klar, wir wollen mindestens die Viertelfinals erreichen."
Zwei Spieler (ein Verteidiger und ein Stürmer) muss Nationaltrainer Sean Simpson vor dem Abflug am Donnerstagvormittag noch aussortieren. Für einige Spieler geht es im letzten Test deshalb noch um einen Platz im 25-köpfigen WM-Kader. Von der erfahrenen, ausgezeichnet besetzten Verteidigung dürfte Robin Grossmann dem letzten Kaderschnitt am ehesten zum Opfer fallen. Der am Sonntag überzählige Davoser erhält aber heute noch eine Bewährungschance. Im Sturm kommen gegen die Kanadier die Klotener Michael Liniger und Denis Hollenstein zum Einsatz.
Sprunger, der am Sonntag nach einem Schlag gegen den Kopf nach der zweiten Pause nicht mehr auf dem Eis erschien, wird auch heute Abend nochmals geschont. Der Freiburger Stürmer hat sich aber gemäss ärztlichen Untersuchungen keine Hirnerschütterung zugezogen und sein Einsatz an der WM ist wohl nicht gefährdet. Damit wird wohl einer aus dem Quartett Benjamin Plüss, Daniel Rubin, Denis Hollenstein, Matthias Bieber zu Hause bleiben müssen. Center Liniger dürfte seinen Platz - nicht zuletzt wegen der Knappheit auf dieser Position - vermutlich auf sicher haben. Im Tor wird in der nahezu ausverkauften Klotener Arena Tobias Stephan stehen.
WM-Hauptproben nahmen in den letzten Jahren für das Schweizer Team meistens ein positives Ende. Letztmals verlor das Schweizer Nationalteam 2006 in Riga gegen den damaligen WM-Gastgeber Lettland das letzte Testspiel vor der WM. Seither setzte es lauter Siege ab. Allerdings hiess der Testgegner nicht immer Kanada.

SDA-ATS