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Die SP hat laut Simonetta Sommaruga die Entwicklung verschlafen

Dieser Inhalt wurde am 01. April 2010 - 09:51 publiziert
(Keystone-SDA)

Bern - Die Berner SP-Ständerätin Simonetta Sommaruga geht nach der Niederlagenserie auf kantonaler Ebene mit ihrer Partei hart ins Gericht. Die SP habe mit zehn Jahren Verspätung auf die Veränderungen der jüngsten Zeit reagiert, sagte sie in einem Interview.
"Wir haben zu spät realisiert, welche Ängste die Globalisierung auslöst und wie das Bedürfnis nach Sicherheit steigt", sagte sie gegenüber den Zeitungen "Bund" und "Tages-Anzeiger". Auch habe die SP zu wenig erkannt, dass die Sozialwerke saniert werden müssen. Rückzugs- und Abschottungstendenzen habe sie ebenfalls nicht früh genug wahrgenommen.
Die Wähler der Mitte hätten das Vertrauen in die SP verloren. Vor zehn Jahren habe man die Möglichkeit gehabt, diese Leute an die SP zu binden, doch die Mittelschicht sei vernachlässigt worden. Diese Kreise würden sich nun den Grünliberalen zuwenden, sagte Sommaruga weiter.
Heute zahle die SP den Preis für alle diese Versäumnisse. Die heutige Parteileitung ist laut Sommaruga nicht Schuld an diesen Versäumnissen. SP-Präsident Christian Levrat habe die Probleme rasch erkannt. Die Partei sei nicht mehr die selbe wie vor zehn Jahren.

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