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Noch stärker als in früheren Jahren scheint der Ständerat bei den kommenden eidgenössischen Wahlen zum grossen Kampfplatz der Parteien und Kandidaten zu werden. Ein halbes Jahr vor dem Wahltag steht jetzt schon fest, dass mit fast 100 Kandidaturen gerechnet werden kann.

Die Wahlen in die Kleine Kammer liefen auch in früheren Jahren in den meisten Kantonen nie kampflos ab. 2007 bewarben sich 130 Personen für die damals zu vergebenden 41 Sitze. 2003 waren es 110 gewesen, 6 weniger als 1999, aber 9 mehr als 1995.

Eröffnet hatte den Kampf ums Stöckli SVP-Präsident Toni Brunner Mitte Januar bei der DV seiner Partei in Emmenbrücke LU, als er zum "Sturm auf die kleine Kammer" blies. Inzwischen haben auch die meisten anderen Parteien von Links-Grün über Rot, Hellgrün, Schwarz-Gelb und Orange bis Blau den Fehdehandschuh aufgenommen.

Laut einer Zählung der Nachrichtenagentur SDA stehen sechs Monate vor dem Wahltermin für die zu vergebenden 45 Sitze mindestens 98 Kandidaturen fest. Einige der Anwärterinnen und Anwärter wurden zwar noch nicht offiziell nominiert, aber sie oder ihre Parteien liessen keinen Zweifel an einer Kandidatur. In anderen Kantonen haben vorerst die Parteien ihr Mitmachen als sicher hingestellt.

Einen Vorgeschmack auf den Wahlkampf hatte Anfang Jahr die Ständerats-Ersatzwahl im Kanton Bern geliefert, wo den drei grossen Parteien SVP, SP und FPD nur das Beste an Kandidaturen gut genug war. So wie in Bern dürfte es am 23. Oktober auch in vielen anderen Kantonen ablaufen: Prominente Kandidaturen, knappe Ergebnisse, hochkarätige Verlierer und - ein zweiter Wahlgang.

Vor allem in den bevölkerungsreichsten Schweizer Kantonen buhlen ausgesprochen viele und meist auch national bekannte Kandidaten um die Gunst der Wähler. Etablierte Kantonsvertreter sehen sich von Kandidaten mit Promi-Bonus herausgefordert.

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SDA-ATS