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Die Schweizer Wohnbevölkerung soll im Dreijahresdurchschnitt nur noch um 0,2 Prozent wachsen dürfen. Das ist das Hauptziel der Volksinitiative "Stopp der Überbevölkerung - zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen", welche die Organisation Ecopop lancieren will.

Wie Vertreter der "Vereinigung Umwelt und Bevölkerung (Ecopop)" am Samstag vor den Medien erklärten, wurde der Initiativtext bereits am 22. Februar bei der Bundeskanzlei eingereicht. Sobald diese den Text veröffentliche, werde man mit der Unterschriftensammlung beginnen.

Dabei rechnet sich die 700 Mitglieder starke Organisation gute Chancen aus, die 100'000 Unterschriften zusammen zu bringen, die für das Zustandekommen einer Initiative nötig sind. Benno Büeler, Mathematiker und Mitglied des Initiativkomitees, erinnerte an die erfolgreiche Verwahrungsinitiative, die auch nur von einer kleinen Gruppe lanciert worden war.

Plus 0,2 Prozent sind genug

Die Schweizer Wohnbevölkerung soll im Dreijahresdurchschnitt nur noch um 0,2 Prozent wachsen dürfen. Das ist das Hauptziel der Volksinitiative "Stopp der Überbevölkerung - zur Sicherung der natürlichen Lebensgrundlagen", welche die Organisation Ecopop lancieren will.

Zweites Initiativziel ist eine Zweckbindung von zehn Prozent der Entwicklungshilfegelder. Sie sollen für Projekte der freiwilligen Geburtenplanung eingesetzt werden.

Ecopop wolle mit ihrer Initiative keine rechtspopulistische Plattform bieten, beteuerten Büeler und Ecopop-Vorstand Patrick Felder. Man habe aber bei Anfragen an Parteien bereits gemerkt, dass es schwierig werde, "in der politischen Mitte" Mitstreiter zu finden.

Raumplanungsinitiative

Die Begrenzung der Einwanderung in die Schweiz sei als "Raumplanungsinitiative" zu verstehen, sagte Büeler und richte sich nicht gegen Ausländer. Aber das derzeitige Bevölkerungswachstum in der Schweiz von jährlich durchschnittlich 1,3 Prozent belaste das Land über Gebühr.

80 Prozent dieser Steigerung stamme aus Zuwanderung. Die Schweiz könne es sich aber nicht leisten, dass das Land immer stärker überbaut werde und der Konsum ständig steige. Damit sei das natürliche Umfeld nicht zu erhalten, wie das die Bundesverfassung vorschreibe.

Der Wirtschaft schade die Begrenzung nicht, zeigten sich Büeler und Felder überzeugt. Da jedes Jahr auch 1,1 Prozent der Wohnbevölkerung die Schweiz verliessen, bleibe ein Spielraum von 1,3 Prozent Zuwanderung.

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SDA-ATS