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In der Zürcher Regierung hat die CVP ihren Sitz nach sechs Jahren wieder verloren. An Stelle des abgewählten Sicherheitsdirektors Hans Hollenstein zog der Grüne Martin Graf in die Kantons-Exekutive ein. SVP, SP und FDP konnten ihre je zwei Sitze halten.

Die siebenköpfige Zürcher Regierung ist damit wieder etwas grüner geworden. Sie setzt sich zusammen aus je zwei Vertretern von SVP, SP und FDP sowie einem der Grünen. Die parteipolitische Zusammensetzung ist damit wieder gleich wie 2003. Die Stimmbeteiligung vom Sonntag lag bei 33,2 Prozent.

Acht Kandidierende schafften die Hürde des absoluten Mehrs von 84'034 Stimmen zwar. Nur die EVP-Nationalrätin Maja Ingold bliebt mit 68'996 Stimmen darunter.

Da in der Kantonsregierung aber nur sieben Sitze zur Verfügung stehen, schied Hans Hollenstein als überzählig aus. Von den Kandidaten, welche das absolute Mehr erreichten, erhielt er mit 118'487 am wenigsten. Es war das erste Mal seit 1963, dass ein amtierendes Regierungsmitglied abgewählt wurde.

Hollenstein war 2005 in die Zürcher Regierung gewählt worden. Er schnappte damals der SVP den Sitz des zurücktretenden Christian Huber weg.

Grüne nach Pause wieder da

Der grüne Stadtpräsident von Illnau-Effretikon, Martin Graf, landete mit 120'815 Stimmen auf dem 7. Platz. Die Grünen waren schon von 1995 bis 2007 mit Verena Diener im Regierungsrat vertreten. 2004 wechselte sie allerdigs zu den Grünliberalen. 2007 verloren sie ihren Sitz an die SVP. Nun holten sie ihn sich auf Kosten der CVP zurück.

Als eigentlicher Überflieger erwies sich Mario Fehr von der SP. Er wollte den Sitz des nicht mehr antretenden Markus Notter verteidigen. Und er sprang mit 137'035 Stimmen direkt auf Platz 1. Der populäre Nationalrat dürfte nicht zuletzt vom seinem Bekanntheitsgrad profitiert haben, den er als häufig gesehener Talk-Gast bei Regionalfernsehsendern geniesst.

Seine Parteikollegin Regine Aeppli dagegen lief lange Gefahr, auf Platz 8 abzurutschen und auszuscheiden. Die seit 2003 amtierende Bildungsdirektorin vermochte sich gegen Schluss der Auszählung aber an Graf vorbei auf Platz sechs zu schieben. Sie erhielt 121'144 Stimmen. Aktuelle Querelen um Forschungsprojekte und -gelder an der Universität dürften sie manche Stimme gekostet haben.

Keine Probleme für SVP und FDP

Problemlos wiedergewählt wurden die beiden FDP-Regierungsratsmitglieder Ursula Gut und Thomas Heiniger sowie die beiden SVP-Regierungsräte Markus Kägi und Ernst Stocker. Heiniger fuhr mit 134'061 Stimmen das zweitbeste Ergbnis ein, Gut lag mit 129'349 Stimmen auf Platz 4.

Stocker wurde mit 129'943 Stimmen auf Platz 3 gewählt. Der langjährige Kantonsparlamentarier ist erst seit 2009 Mitglied des Regierungsrates. Er folgte auf die gesundheitlich beeinträchtigte Rita Fuhrer. Auf Kägi entfielen 123'159 Stimmen, die ihn auf Platz 5 brachten.

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SDA-ATS