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Buenos Aires - Diebe haben in Argentinien einen 30 Meter langen Tunnel in eine Bank gegraben, um an die Schliessfächer der Kunden zu kommen. Die Täter hätten über das Neujahrswochenende bis zu 140 Fächer geleert und seien unerkannt entkommen, teilten die Behörden am Montag mit.
Die Höhe des Schadens ist nicht bekannt, weil die Kunden der Bank nicht mitteilen müssen, wie wertvoll der Inhalt der Schliessfächer ist. Wütende Menschen forderten von der Bank, für ihre Verluste entschädigt zu werden.
Die Diebe hätten im Juni ein Nachbargebäude angemietet und von dort aus den beleuchteten, belüfteten und gut ausgebauten Tunnel bis in die Bank getrieben. "Es war wirklich eine eindrucksvolle Arbeit", sagte Staatsanwalt Martin Niklison. Es könne nicht ausgeschlossen werden, dass die Täter einen Komplizen in der Bank hatten.
Infolge der Finanzkrise 2001 legen viele Argentinier ihr Vermögen lieber in Schliessfächer, als es auf Bankkonten einzuzahlen.

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SDA-ATS