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Nicolas Blancho, Präesident des IZRS, an der Veranstaltung "Islam Salam - United in Peace" im April 2016 in Kehrsatz BE. Eine neue Konferenz im Zürcher World Trade Center kann nicht durchgeführt werden. (Archivbild)

KEYSTONE/PETER SCHNEIDER

(sda-ats)

Die vom Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) geplante "Longing for Peace"-Konferenz kann nicht im World Trade Center (WTC) in Zürich stattfinden. Die Besitzerin des Gebäudes, die Pensionskasse BVK, hat entschieden, dass der Anlass nicht durchgeführt werden darf.

Dies habe die BVK nach detaillierten Abklärungen beschlossen, wie sie am Montag gegenüber der Nachrichtenagentur sda mitteilte. Sie bestätigte damit eine entsprechende Meldung des "Blicks". Die Veranstaltung hätte am 6. und 7. Mai stattfinden sollen.

"Wir haben rechtsgültigen Vertrag"

Von der Absage der World-Trade-Center-Besitzerin weiss der IZRS nichts, wie Qaasim Illi auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda sagte. "Wir haben einen rechtsgültigen Vertrag."

Die BVK habe die Konferenzräume einem Facilitiy- und Event-Management vermietet. Dieses Management, das die Räume selber weitervermietet, steht laut Illi weiterhin zum Vertrag. Auch der IZRS halte an diesem rechtsgültigen Vertrag fest.

Sollte dieser trotzdem gebrochen werden, ergreife der Islamische Zentralrat ein Rechtsmittel wegen Vertragsbruch und wolle eine superprovisorische Verfügung erwirken, sagte Illi. Sollte der Anlass trotzdem nicht im World Trade Center stattfinden können, wäre dies aber nicht das Ende der Konferenz, wie Illi betonte. "Wir haben einen Plan B."

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SDA-ATS