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Auch nach sieben Etappen warten die Schweizer an der Tour de Suisse auf einen Etappensieg. Es bleiben die beiden Etappen am finalen Wochenende in Schaffhausen, um den Makel zu korrigieren.

Etappensiege der Einheimischen an der Schweizer Rundfahrt sind keine Selbstverständlichkeit mehr. Letztes Jahr gewann Fabian Cancellara den Prolog, 2014 und 2015 jedoch waren die Vertreter von Swiss Cycling leer ausgegangen.

Am Samstag in der 8. und am Sonntag in der 9. Etappe bestehen realistische Chancen, dass dieses Szenario nicht wieder eintrifft. Beim Rundkurs, der zwölfmal zu absolvieren ist, dürfte Michael Albasini erneut versuchen, seinen vierten Etappensieg im Rahmen der Tour de Suisse einzufahren. Bei allen drei bisherigen Flachetappen erreichte der Thurgauer in diesem Jahr einen Platz in den Top 5, nur ganz nach vorne reichte es ihm nie.

Speziell wird der zweitletzte Tag für die Fahrer nicht wegen des Etappenprofils; der 12,5 km lange Rundkurs weist jeweils nur eine kurze Steigung der dritten Kategorie auf. Anstrengend wird er primär wegen der langen Anreise. Ungewohnte vier Stunden werden die Fahrer im Bus oder im Auto sitzen, um von Sölden an den Startort zu gelangen.

Am Sonntag im Einzelzeitfahren über 28,6 Kilometer ruhen die Schweizer Hoffnungen auf Stefan Küng. Der Ostschweizer tritt in der Prüfung gegen die Uhr als einer der Sieganwärter an. Mit dem Niederländer Tom Dumoulin, dem Spanier Jonathan Castroviejo oder dem Österreicher Matthias Brändle haben mehrere Spezialisten die Tour de Suisse aufgegeben.

Es bleibt als Konkurrent der Australier Rohan Dennis, der den Prolog dominiert und Küng auf Platz 2 verwiesen hatte. Ein so langes Zeitfahren wie an der Tour de Suisse vermochte Dennis, ein absoluter Spezialist für ganz kurze Prüfungen, aber noch nie zu gewinnen. Selbiges gilt allerdings auch für Küng, dessen Qualitäten im Kampf gegen die Uhr unbestritten sind. Der Sprung nach ganz vorne ist aber auch ihm noch nie gelungen.

SDA-ATS

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