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Doch Töffsegnung auf Simplon: Evangelischer Prediger springt ein

Für die Töffsegnung auf dem Simplonpass ist eine Lösung gefunden: Der Präsident des evangelischen Töffclubs Gospelriders wird (morgen) Sonntag den Gottesdienst abhalten. Dies nachdem sich der katholische Pfarrer von Brig geweigert hatte, eine Messe zu halten.

Gospelriders-Präsident Thom Hächler aus Möriken AG bestätigte auf Anfrage der Nachrichtenagentur SDA Berichte mehrerer Medien. "Wie die Katholiken darauf reagieren, sehen wir dann", sagte Hächler.

Hächler bezeichnet sich als frei evangelisch; er hat eine Bibelschule besucht. Auf der Website der Gospelriders prangt der Slogan "Jesus died for us, we'll ride for him" (frei übersetzt: "Jesus starb für uns, wir fahren für ihn.")

Der Bischof von Sitten hatte entschieden, dieses Jahr an der traditionellen Töffsegnung auf die Eucharistie zu verzichten. Stattdessen schlug er einen Wortgottesdienst ohne Kommunion vor.

Der Grund: Der Pfarrer von Brig VS hatte sich darüber beklagt, dass es bei der Spendung der Kommunion immer wieder an der nötigen Besinnung gefehlt habe. Manche Motorradfahrer hätten während der Zeremonie Bier getrunken, andere hätten Hostien für ihre Kollegen mitgenommen.

Deshalb weigerte sich der Pfarrer, dieses Jahr eine Messe zu halten. Der Fall war Mitte April vom "Walliser Boten" publik gemacht worden; seither herrscht darüber im Oberwallis eine Polemik.

Die Töffsegnung findet bereits seit 25 Jahren statt. Mehrere hundert Motorradfahrer nehmen jeweils daran teil.

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