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Das Völkerkundemuseum zeigt unter dem Titel "Auto Didaktika" Drahtmodelle aus Burundi. Die Autos oder Motorräder bestehen teilweise aus über 100 Einzelteilen.

Völkerkundemuseum der Universität Zürich

(sda-ats)

Unter dem Titel "Auto Didaktika" zeigt das Völkerkundemuseum der Universität Zürich Drahtmodelle aus Burundi. Die Ausstellung dauert bis 18. Februar 2018.

Kinder und Jugendliche im ostafrikanischen Land Burundi haben die 80 Miniaturen in den 1970er-Jahren hergestellt. Der Schweizer Architekt Edmond Remondino hat die Unikate der autodidaktischen Konstrukteure entdeckt und daraus eine 240 Werke umfassende Sammlung angelegt.

Sie besteht aus Motorrädern, Fahrrädern, Autos, Helikoptern und Flugzeugen. Zu entdecken sind aber auch Baumaschinen, Traktoren und eine Lokomotive, wie das Völkerkundemuseum der Universität Zürich in seiner Medienmitteilung schreibt.

Viele der Modelle bestehen aus über 100 Einzelteilen. Draht und Blech dominieren. Räder, Lichter, Stossstangen, Sättel oder die Fahrer sind häufig aus Gummisandalen gefertigt.

Eine wichtige Inspirationsquelle für diese Kunst zeigt sich zu Beginn der Ausstellung: die "Rally du Burundi". Das von 1965 bis 1992 jährlich durchgeführte Motorsportrennen war für die Bewohner der Hauptstadt Bujumbura ein besonderes Erlebnis.

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SDA-ATS