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Lebensgefährliches Drama in einem französischen Skigebiet: Ein 14-jähriger Schüler hing minutenlang nur durch seinen Rucksackträger gehalten an einem Sessellift.

Der Jugendliche wurde von seiner eigenen Jacke beinahe stranguliert und verlor vor seiner Rettung das Bewusstsein, berichteten die Behörden am Donnerstag. Er hat es bisher noch nicht wiedererlangt.

Der Unfall hatte sich am Vortag in Chapelle-d'Abondance ereignet, als der Schüler auf der Bergstation den Sessellift verlassen wollte. Dabei verhakte sich ein Träger seines Rucksacks am Sicherheitsbügel des Sitzes, der ihn talwärts mitschleifte. Anorak und Hemd schnürten dem 14-Jährigen die Luft ab.

Glimpflicher endete am Donnerstag ein Sessellift-Zwischenfall im Ski-Ort Morillon: Dort war ein Schüler unter dem Sicherheitsbügel hindurch gerutscht. Seine Mutter hatte ihn nach Fernseh-Berichten noch kurz halten können, ehe er aus zwölf Metern Höhe zu Boden fiel. Da der Schnee den Fall dämpfte, kam er mit leichten Verletzungen davon.

In Chamonix war am Donnerstag die Betreibergesellschaft von drei Skigebieten zu einer Geldstrafe von 50'000 Euro verurteilt worden, weil im März 2008 ein Wintersportler aus einer Skilift-Kabine zu Tode gestürzt war. Nach Angaben der Rechtsanwälte hatte das Gericht auf fahrlässigen Totschlag erkannt, weil das Unternehmen die Passagiere nicht ausdrücklich zu ruhigem Verhalten in der Kabine aufgefordert hatte.

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SDA-ATS