Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Bereits im Juli kam es bei Maiduguri in Nigeria zu einem blutigen Anschlag mit mehreren Toten. (Archivbild)

KEYSTONE/EPA/YUSUF MUSA

(sda-ats)

Bei drei Selbstmordanschlägen im Nordosten Nigerias auf ein Lager von Vertriebenen sind mindestens 28 Menschen getötet und über 80 weitere verletzt worden. Drei Selbstmordattentäterinnen hätten sich auf einem Markt am Lagereingang in Mandarari in die Luft gesprengt.

Wie ein Vertreter einer örtlichen Bürgerwehr, Baba Kura, am Dienstag berichtete, zündete gegen 18 Uhr Ortszeit zunächst eine der Attentäterinnen ihren Sprengstoffgürtel. In der anschliessenden Panik hätten sich dann die beiden anderen Frauen in die Luft gesprengt und dabei die meisten der Opfer mit sich in den Tod gerissen.

Laut dem Chef einer der Bürgerwehren gegen Boko Haram wurden mehr als 80 Verletzte in das Krankenhaus von Maiduguri, der Hauptstadt des Bundesstaats Borno, gebracht. Mandarari liegt rund 25 Kilometer von Maiduguri entfernt im Bezirk Konduga.

Der Bezirk ist seit einiger Zeit immer wieder Ziel von Angriffen und Anschlägen der Islamistengruppe Boko Haram. Boko Haram kämpft seit dem Jahr 2009 gewaltsam für die Errichtung eines islamischen Gottesstaats im mehrheitlich muslimischen Nordosten Nigerias.

Die Gruppe verübt unter anderem Angriffe auf Polizei, Armee, Kirchen und Schulen. In dem Konflikt wurden bereits mehr als 20'000 Menschen getötet und 2,6 Millionen in die Flucht getrieben.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS