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Hochsaison am Vulkan Mayon auf den Philippinen: Fast 30 Bergsteiger sind an den Hängen unterwegs, als plötzlich eine Eruption Geröll und Asche in die Luft schleudert. Beim Ausbruch kommen fünf Menschen ums Leben.

Unter den Toten sind drei Deutsche und ein philippinischer Bergführer. Beim fünften Opfer handelt es sich nach Angaben der Polizei ebenfalls um einen Ausländer, wie die Polizei am Dienstag mitteilte. Der Tourenveranstalter, der die Wanderung für eine Gruppe von vier Deutschen und einer Österreicherin organisiert hatte, bestätigte, dass drei seiner Gäste unter den Opfern waren.

Der Mayon ist der aktivste Vulkan auf den Philippinen. Er brach zuletzt Ende 2009 aus.

Die Österreicherin und mehrere weitere Bergsteiger wurden verletzt. Helikopter brachten einige Opfer von den Hängen des Berges rund 350 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Manila in Sicherheit.

Felsbrocken gross wie Autos

"Die Verletzten sind alle Ausländer. Sie konnten nicht mehr gehen", berichtete der Bergführer Kenneth Jesalva im Lokalfernsehen, der unverletzt zum Basislager zurücklief und Alarm schlug. "Man muss sich vorstellen: die Geröllbrocken waren teils so gross wie ein Auto und kamen den Hang runter."

Die Deutschen sind zwei Männer und zwei Frauen zwischen 22 und 35 Jahren. Über das Schicksal der vierten Person wusste Tourveranstalter Marti Calleja zunächst nichts zu sagen.

Die Deutschen waren schon wieder beim Abstieg, als die Eruption ohne jegliche Vorwarnung passierte, sagte Calleja der Nachrichtenagentur dpa. "Sie waren etwa einen halben Kilometer vom Gipfel entfernt", berichtete er.

"Die Gesteinsbrocken sind auf sie niedergegangen. Nach den Berichten, die wir bekommen, sind die Opfer von den Gesteinsbrocken erschlagen worden. Die, die überlebt haben, hatten sehr viel Glück."

Hochsaison am Mayon

Am Mayon ist gerade Hochsaison. Knapp 30 Bergsteiger waren auf dem Weg zum 2500 Meter hohen Gipfel. Er ist ein beliebtes Touristenziel und berühmt, weil er einen fast symmetrischen Kegel hat.

Bei der Eruption schoss eine 500 Meter hohe Aschefontäne in die Luft. Am späteren Vormittag war es am Vulkan wieder ruhig.

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SDA-ATS