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Drei junge Männer wegen Totschlags verurteilt

Dieser Inhalt wurde am 07. Oktober 2009 - 14:41 publiziert
(Keystone-SDA)

Hamburg - Tod wegen geringer Drogenschulden: Weil sie einen 17-jährigen Jungen erstickten und seine Leiche verbrannten, hat das Hamburger Landgericht drei junge Männer im Alter von 21 bis 23 Jahren zu langen Haftstrafen verurteilt.
Nach Überzeugung des Gerichts hatten die Angeklagten das damals 17-jährige Opfer im April 2008 bei einem Streit um Drogenschulden in Höhe von wenigen Euro verprügelt, gewürgt und ihm eine Zwiebel in den Hals gesteckt. Den Toten verbrannten sie später auf einer illegalen Müllkippe neben einer Autobahn, um ihre Spuren zu verwischen. Das Verbrechen hatte grosses Entsetzen ausgelöst.
Den 21- und den 22-jährigen Angeklagten verurteilte das Gericht zu Jugendstrafen von acht und neuneinhalb Jahren Haft, da sie zur Tatzeit erst 19 und 20 Jahre alt waren. Den heute 23 Jahre alten, dritten Mitangeklagten schickten die Richter nach dem härteren Erwachsenenrecht ebenfalls für neuneinhalb Jahre hinter Gitter.

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