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In der Brandruine eines Hauses in Tivoli unweit von Rom finden Löschkräfte zwei tote Frauen.

KEYSTONE/AP ANSA/ANGELO CARCONI

(sda-ats)

In Mittel- und Süditalien hat die Feuerwehr am Montag zahlreiche Feuer bekämpft. Bei den Bränden starben drei Menschen. Auf Sizilien wurden 15 Feuerwehrleute wegen Verdachts auf Brandstiftung festgenommen. Sie sollen es auf Geld für Löscheinsätze abgesehen haben.

Die Leichen von zwei Frauen wurden in einer Hütte auf einem Grundstück in Tivoli unweit von Rom entdeckt, die von den Flammen zerstört wurden, berichteten italienische Medien. Ein Mann, der mit den Frauen in der Hütte war, konnte ins Spital gebracht werden. Er war ausser Lebensgefahr. Mehrere Häuser unweit des Brandherdes wurden geräumt.

Ein 84-Jähriger starb am Montag an schweren Brandverletzungen. Er war am Sonntag während der Arbeit auf seinem Grundstück bei Neapel von Flammen überrascht worden war, wie die italienische Nachrichtenagentur ANSA berichtete.

Zehn Euro pro Stunde

Auf Sizilien sind 15 Feuerwehrleute wegen des Verdachts der Brandstiftung festgenommen worden. Der Gruppe freiwilliger Helfer wird ausserdem vorgeworfen, Alarmierungen durch Bürger vorgetäuscht zu haben, um bei Löscheinsätzen Geld zu verdienen.

Die Festnahmen erfolgten nahe Ragusa im Süden der Insel. Die Feuerwehrleute bekamen zehn Euro pro Stunde für ihren Löscheinsatz. Der Vorwurf lautet auf Brandstiftung und schweren Betrug zulasten des italienischen Staates. In den vergangenen Wochen hatten schwere Brände Sizilien und vor allem die Provinz Ragusa arg unter Druck gesetzt.

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SDA-ATS