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Bei einem Familiendrama in Lörrach (D) bei Basel sind in der Nacht auf heute drei Männer im Alter von 19, 34 und 59 Jahren ums Leben gekommen. Eine 37-jährige Frau wurde lebensgefährlich verletzt. Als Motiv nehmen die Ermittlungsbehörden Eifersucht und Hass an.

Bei den Toten handelt es sich um den Lebensgefährten der Frau, deren Ex-Ehemann und den Sohn der früheren Ehepartner. Nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler hatte der 59-jährige Ex-Ehemann zuerst seinen 19-jährigen Sohn getötet, wie Polizei und Staatsanwaltschaft Lörrach mitteilten.

Danach ging der Mann in die Wohnung seiner Ex-Frau. Dort traf er deren 34-jährigen Freund und tötete auch ihn. Dann versuchte er, die Frau zu töten.

Grausiger Fund

Schliesslich nahm sich der Mann auf dem Balkon der Wohnung selbst das Leben: Er legte sich eine Schlinge um den Hals und sprang in die Tiefe, wobei sein Kopf abgetrennt wurde. Als die um 1.44 Uhr alarmierte Polizei bei dem Mehrfamilienhaus eintraf, stiess sie auf den Kopf und hinter dem Haus auf den Toten.

In der Wohnung fand die Polizei den toten Freund. Dann suchte sie nach dem Sohn und fand diesen tot in der Wohnung des Vaters. Der Lebensgefährte der Frau, ein Deutscher, und der Sohn wiesen laut den Ermittlungsbehörden massive Kopfverletzungen auf, verursacht "durch Einwirkung stumpfer Gewalt".

Die Polizei habe auch einen Gegenstand gefunden, mit dem die beiden Opfer möglicherweise erschlagen worden waren, hiess es auf Anfrage weiter. Dies müsse vorerst aber noch kriminaltechnisch und rechtsmedizinisch geprüft werden.

Die Frau hatte sich derweil zu einem Nachbar geflüchtet. Sie wurde notärztlich versorgt, ins Spital gebracht und wegen ihrer lebensgefährlichen Verletzungen inzwischen in ein weiteres Spital verlegt.

Gewalttat schon früher

Die Ehe der aus der Dominikanischen Republik stammenden Frau und des 59-jährigen Mannes, eines Deutschen, wurde laut den Behörden 2006 geschieden. Zuvor war der Mann bereits einmal gewalttätig geworden und hatte seine Frau 2005 vergewaltigt und mit heissem Öl überschüttet. Er wurde darauf zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt, wurde später aber nicht mehr aktenkundig.

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SDA-ATS