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Das Vorgehen der österreichischen Finanzministerin Maria Fekter beim Thema Bankgeheimnis sehen die Österreicher mehrheitlich kritisch. Insgesamt drei Viertel sprachen sich gegen Kurs der Finanzministerin gegenüber er EU aus.

Das ist das Ergebnis einer einer Umfrage, die ein Institut für das Wirtschaftsmagazin "Trend" durchgeführt hat. Trend will die Ergebnisse am (morgigen) Montag veröffentlichen.

41 Prozent der Befragten meinen, dass Fekter mit ihrem starken Engagement das internationale Ansehen Österreichs schädige. Weitere 34 Prozent befürworten zwar das Ziel, finden allerdings die Vorgangsweise der Finanzministerin übertrieben. Nur 17 Prozent halten Fekters Kurs rundum für richtig.

Der der konservativen Volkspartei angehörende Fekter hat in der Wiener Regierungskoalition für Streit gesorgt, indem sie der europäischen Kommission einen Brief mit Bedingungen für die Verhandlung des automatischen Informationsaustausches nannte. Der sozialdemokratische Kanzler Werner Faymann war damit nicht einverstanden.

Österreich wendet den automatischen Informationsaustausch in der Zinsbesteuerung von Vermögen als einziges verbliebenes EU-Land nicht an. Bis vor kurzem hielt auch Luxemburg an diesem Modell fest, hat aber vor wenigen Wochen die Bereitschaft signalisiert, den automatischen Informationsaustausch übernehmen zu wollen.

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SDA-ATS