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Bern - Die Schweizerinnen und Schweizer würden eine Frauenmehrheit im Bundesrat begrüssen. Das zeigt eine Umfrage im Auftrag der "SonntagsZeitung".
Dreiviertel der Befragten begrüssen eine Mehrheit von vier oder mehr Frauen im Bundesrat, wie die Umfrage des Instituts Isopublic zeigt. 83 Prozent der Befragten halten das Geschlecht für bedeutungslos - 9 Prozent glauben, Männer würden besser regieren, und 8 Prozent schreiben den Frauen bessere Regierungsfähigkeiten zu.
Befragt nach der Stimmung in der Bevölkerung jedoch, schätzt knapp die Hälfte, dass die Mehrheit der Schweizerinnen und Schweizer ein Problem mit einer Frauendominanz in der Regierung hätte.
150 Jahre MännerdominanzDabei wäre es wünschenswert, dass "das Thema Geschlecht nicht mehr thematisiert wird", schrieb alt Bundesrätin Elisabeth Kopp in einem Essay in der "NZZ am Sonntag". Dies "muss der nächste Schritt sein".
"Heute gibt eine mögliche Frauenmehrheit im Bundesrat Anlass für Diskussionen. Warum eigentlich?", fragt die 73-jährige ehemalige Justizministerin. Sie war von 1984 bis 1989 die erste Frau im Bundesrat.
"Warum sollen sich Männer daran stören, wenn möglicherweise bald fünf Frauen im Bundesrat Einsitz nehmen? Während fast 150 Jahren bestand der Bundesrat fast ausschliesslich aus Männern."
Die ehemalige FDP-Justizministerin mischt sich damit in die Diskussion ein, die mit dem überraschenden Rücktritt von SP-Bundesrat Moritz Leuenberger an Dynamik gewonnen hat.
In die Schweizer Regierung gehörten Frauen und Männer. Welches Geschlecht die Mehrheit habe, sei unerheblich. Entscheidend sei die Eignung für das Amt.
Vorübergehend im FrauenhandGanz in Frauenhand war das Bundeshaus schon mal am Freitag und Samstag als sich dort Parlamentspräsidentinnen aus der ganzen Welt trafen. Ständeratspräsidentin Erika Forster (FDP/SG) stellte fest, dass Parlamentarierinnen nach wie vor weltweit gegen Stereotypen kämpften.
Frauen und Männer würden unterschiedliche Rollen, Interessen und Verhaltensmuster zugeschrieben. Dies schränke die persönliche, berufliche und soziale Entwicklung ein. Forster hatte zusammen mit Nationalratspräsidentin Pascale Bruderer (SP/AG) 24 Parlamentspräsidentinnen eingeladen.

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SDA-ATS